Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 24. März 2004

Apotheken-Notdienst: Verwaltung stimmt Neuregelung nicht zu

Bocholt (pd).

Die Verwaltung lehnt eine geplante Neuregelung des Apotheken-Notdienstes für Bocholt ab.

Ginge es nach den Plänen der Apothekenkammer Westfalen-Lippe, müssten Bocholter Bürger künftig in der dritten und vierten Woche eines Monats auf Notdienst-Apotheken in Isselburg, Isselburg-Anholt und Rhede ausweichen.

"Da werden wir nicht zustimmen", machte Erster Stadtrat Bernd Hagmayer in der Sitzung vom 24. März deutlich. In Bocholt, so Hagmayer, sollte es bei 17 Apotheken möglich sein, einen eigenen Notdienst zu stellen. Die im Rat vertretenen Parteien bekundeten Zustimmung zur Linie der Verwaltung, die die Apothekerkammer über ihre Auffassung in Kennntis gesetzt hat.

Alles soll also beim alten bleiben: Die derzeitige Notdienstregelung für Bocholt sieht vor, dass täglich eine Bocholter Apotheke Dienstbereitschaft hat und die Arzneimittelversorgung sicherstellt.