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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 25.03.2004


Jugendliche lernen Theorie und Praxis des Graffiti als Kunstform

Kommunales Immobilienmanagement initiiert Arbeitsgemeinschaft an der Gesamtschule Iserlohn

Iserlohn. Gestern startete an der Gesamtschule Nußberg, Langerfeldstraße 84, eine Graffiti-Arbeitsgemeinschaft für Schüler und Schülerinnen von zwölf bis sechzehn Jahren.

Initiator dieser neuen Arbeitsgemeinschaft ist das Kommunale Immobilienmanagement der Stadt (KIM). Anlass waren unter anderem die illegalen Sprayaktionen im letzten Jahr an verschiedenen Iserlohner Schulen und anderen Gebäuden. Ziel dieser AG ist es, Jugendliche einerseits über die Folgen illegaler Schmierereien und die negativen Seiten wie Gesundheitsschäden durch Sprayen aufzuklären. Andererseits sollen sie Anregungen bekommen, wie sie statt dessen kreativ und verantwortungsbewusst mit Graffitis umgehen können, indem sie diese “Kunstwerke” sinnvoll einsetzen. Mit der Leitung dieser AG hat KIM den Iserlohner Graffiti-Künstler Stefan Dressler beauftragt, der unter anderem bereits die Fassade der Iserlohner Eissporthalle gestaltet hat.

Im theoretischen Teil der AG erfahren die Schüler zunächst etwas über die Graffiti-Historie und das Graffiti-Lexikon. Ein weiterer Schwerpunkt sind die strafrechtlichen Konsequenzen illegaler Graffitis. Denn eines steht fest: Wer beim Sprühen erwischt wird, muss mit Strafverfolgung rechnen. Die Stadt Iserlohn erstattet in jedem Fall Strafanzeige. Im praktischen Teil der AG fertigen die Teilnehmer einzelne Skizzen an, die sie dann zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Das Gesamtkunstwerk wird auf eine Wand übertragen und mit Sprühfarbe ausgemalt. Die AG dauert insgesamt 21 Stunden, die sich auf fünf bis sieben Tage verteilen werden.

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Graffiti-AG der Gesamtschule Iserlohn

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