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Leverkusen, 29. März 2004

Vorbeugen statt neu aufbauen: Straßeninstandsetzungskonzept wird weitergeführt

 

 

 

Nach Ostern werden die im letzten Jahr begonnenen Straßen-Instandsetzungsmaßnahmen der Technischen Betriebe Leverkusen fortgesetzt.

 

Dabei handelt es sich um folgende Straßen bzw. Straßenabschnitte:

 

1.    Adolfsstraße zwischen der Albert-Einstein-Straße und der Nobelstraße

2.    Adolfsstraße zwischen der Dhünnstraße und der Carl-Leverkus-Straße

3.    Albert-Einstein-Straße zwischen der Nobelstraße und der Große Kirchstraße

4.    Rheinallee von dem Anschluss des Neubaus Rheinallee bis zur Hauptstraße

5.    Große Kirchstraße von der Dhünnstraße bis zur Sackgasse

6.    Kreisverkehr Nobelstraße/Wöhlerstraße

7.    Nobelstraße ab Kreisel Dhünnstraße bis zur Peter-Grieß-Straße

8.    Europaring von den Rampen bis zur Ebene 2 bis zur Brücke Musikschule

9.    Friedrich-Ebert-Straße von der Stadtgrenze bis zum Ludwig-Erhard-Platz

10.   Karl-Krekeler-Straße

11.   Stegerwaldstraße

12.   Leipziger Straße

13.   Lessingstraße

14.   Kämpchenstraße

15.   Birkenbergstraße zwischen der Kämpchenstraße und Fußgängerzone Opladen

16.   Maurinusstraße zwischen der Lützenkirchener Straße und der Bergstraße

17.   Maurinusstraße zwischen der Rolandstraße und der Haus-Nr. 68

18.   Münzstraße

19.   Borsigstraße zwischen der Schlebuscher Straße und der Fixheider Straße

20.   Odenthaler Straße ab Anschlussknoten Herbert-Wehner-Straße bis Anschlusskreisverkehr Kandinskystraße.

Die Arbeiten sollen Ende August abgeschlossen sein. Lediglich der Abschnitt der Rheinallee wird im Herbst saniert, da  bis dahin noch Bauarbeiten am Hochwasserschutz und am Sankt Antonius-Steg andauern werden.

 

Zusätzlich zu diesen Straßen wird in den Osterferien die im letzten Jahr zurückgestellte Herzogstraße in Opladen saniert. Diese Arbeiten beginnen am Montag, 05. April, und sollen spätestens zum Ende der Schulferien abgeschlossen sein.

 

Zum Hintergrund dieser Straßeninstandsetzung: Der Rat hat im November 2002 das Konzept zur Instandsetzung der Straßen beschlossen ( Vorlagen-Nr.: R 1130/15.TA ). Dabei geht es darum, den weiteren Verfall der Straßen durch ein Schließen der Oberfläche zu verhindern und somit einen weitaus teureren Vollausbau zu vermeiden.

 

Im Vorfeld zu diesen Arbeiten wurden mit Hilfe eines sogenannten Pavement-Management-Systems (PMS) Schadensbilder von Fahrbahndecken im gesamten Stadtgebiet aufgenommen. Diese können recht unterschiedlich sein.

 

Zum einen sind Fahrbahndecken mit feinen Rissen überzogen, in denen sich im Winter das Wasser sammelt und anschließend gefrieren kann. Ausbrüche sind die Folge. Ein weiteres Schadensbild sind sogenannte Ausmagerungen, das heißt das Bindemittel kann das Splittkorn an der Oberfläche der Fahrbahn nicht mehr halten, so dass größere Löcher entstehen. In anderen Fällen sind Fahrbahnbereiche abgesackt, die im Untergrund neu aufzubauen und anschließend mit einer neuen Fahrbahndecke zu überziehen sind. Andere Stellen wiederum weisen Spurrinnen auf, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.

 

Auf der Grundlage dieser Bestandsaufnahme wurden zu den jeweiligen Schadensbildern Sanierungsvorschläge erarbeitet und nach Priorität geordnet. Durch die rechtzeitige Sanierung dieser Straßenzüge wird ein Fortschreiten der Straßenschäden aufgehalten und ein wesentlich teurerer Vollausbau, den die Anlieger durch Beiträge mit zu finanzieren hätten, vermieden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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