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Leverkusen, 26. April 2004

Bergische KAG ermutigt zur Verfassungsbeschwerde

Die bergischen Landräte und Oberbürgermeister, die zwei Mal vor dem Reichstag in Berlin gegen die Verarmung der Städte, Kreise und Gemeinden durch bundespolitische Entscheidungen protestierten, machen weiter massiv politischen Druck. Als Vorstandsmitglieder der bundesweit einmaligen Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land e.V. (KAG), die seit 54 Jahren parteiübergreifend die politischen Interessen der Region vertritt, überwiesen sie dem Deutschen Städtetag 1000 Euro - zweckgebunden als Unterstützung einer Verfassungsbeschwerde gegen den Bund. Dazu der KAG-Vorsitzende Landrat Hans-Leo Kausemann vom Oberbergischen Kreis: "Wir mussten das Geld zusammenkratzen, denn die KAG lebt vor allem vom ehren-amtlichen Engagement. Deshalb ist der Betrag eine mehr symbolische Ermutigung für die Kommunalen Spitzenverbände, sich mit der unhaltbaren Situation der Kommunen nicht abzufinden!" Das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Deutschen Städtetages, Dr. Stephan Articus, sagte den KAG-Vorstandsmitgliedern zu, über die Verwendung der Spende einen Nachweis zu liefern.



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