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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 05.05.2004
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Literarische Kleinkunst im Alten Ratssaal - Vorverkauf beginnt am kommenden Montag Das Programm im Einzelnen: Donnerstag, 7. Oktober, 19.30 Uhr Die Geschichte einer jungen Frau, die sich im Tanz zwischen Sein und Schein ihrer Gesellschaft aufreibt, und dabei mehr in den Selbstmord schlittert, als dass sie sich bewusst dafür entscheidet. Dieser musik-theatralische Abend mit Barbara Sackl war auch mit großem Erfolg in Mexico City und Los Angeles zu sehen. Der österreichische Autor Arthur Schnitzler (1862-1931) ist einer der großen Menschenzeichner der Theatergeschichte. Mit gnadenlosem Scharfblick und zugleich wärmstem Humor beschreibt er nach wie vor aktuelle Konflikte um Freiheit und Selbstaufgabe, Lebenslüge und Wirklichkeit, um Einsamkeit, Entfremdung und den Druck gesellschaftlicher Konvention. Seine “Traumnovelle” war die Vorlage für Kubricks Film „Eyes Wide Shut“ mit Tom Cruise und Nicole Kidman
Donnerstag, 11. November, 19.30 Uhr Mimik, Gestik, Tanz - auch das sind alte Formen des Geschichtenerzählens. Zusammen mit den witzigen, verführerischen ja sogar etwas anzüglichen Geschichten, erzählt von Magdalena Beer, wird ein genussreicher Abend geboten. Gewitzte Frauen behaupten sich gegen Unterdrückung, leben ihre Sinnlichkeit aus. Sie behaupten sich in der Abgeschiedenheit eines Harems und bringen so manchen jungen Mann zur Verzweiflung. Die Zuschauer erwartet ein erheiternder, besinnlicher, knisternd orientalischer Abend sprachlich gestaltet von Magdalena Beer und verführerisch tanzend gestaltet von Samra. Also: Ein Fest für alle Sinne!!
Donnerstag, 9. Dezember, 19.30 Uhr Ein freches Bühnenprogramm spiegelt den ganz normalen Wahnsinn der Vorweihnachtszeit wider. Dabei steht auch der Weihnachtsmann auf dem Prüfstand. Er muss sich immer wieder in einer Welt bewähren, in der kaum noch Platz ist für Geheimnisse und in der seine Existenz ständig bedroht ist durch Versandhauskataloge und Internet-Shops. Es ist bemerkenswert, wie viele Autoren sich bereits am Thema "Weihnachtsmann" gerieben haben. Und auch für dieses Programm sind viele neue Satiren, Szenen, Verse und "böse Lieder" entstanden. Das Programm präsentiert in einer Mischung aus szenischer Lesung, Rezitation und Gesang unter anderem Texte von Hanns-Dieter Hüsch, Insterburg & Co., Robert Gernhardt, James Krüss, Gabriel Laub und vor allem von Stefan Keim und Dieter Treeck. |
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