Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 28. Mai 2004

Bürger sind mit ESB sehr zufrieden

Ergebnis der Befragung liegt vor

Bocholt (pd).

Die Bocholter sind mit den Dienstleistungen des Entsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebes (ESB) ausgesprochen zufrieden. Im Rahmen der Bürgerbefragung vergaben sie eine Gesamtnote von 1,8.

1.980 Personen füllten den Fragebogen aus, welcher dem Abfallkalender 2004 beigefügt war. ESB-Leiter Gisbert Jacobs: "Dies ist eine hervorragende Datengrundlage, die belastbare Aussagen zulässt und uns viele wertvolle Informationen und Anregungen liefert".

Sehr gute Beurteilungen gab es für die Müllabfuhr (1,5) und das System der Sperrmüllabfuhr (1,5). Nur knapp dahinter folgen der Wertstoffhof (1,6) und die Information der Abfallberatung (1,7). Auch die Verwaltung (1,8) und die Aktionen der Abfallberatung (1,9) schneiden gut ab. Der Seitenladereinsatz wird mit der Note 2,0 und die Stadtsauberkeit mit 2,1 eingeordnet. Im Vergleich zu den übrigen Aspekten fallen in der Beurteilung das Erscheinungsbild der Containerstellplätze (2,5) etwas und die Höhe der Abfallentsorgungsgebühren (3,1) deutlich ab.

Interessant ist auch das Ergebnis, dass 82 % der Teilnehmer kein Interesse an der Aufstellung einer Papiertonne haben, wenn damit ein Aufpreis in Höhe von 12 Euro pro Jahr verbunden ist.

Daneben wollte der ESB wissen, welche Eigenschaften die Bürger mit ihm in Verbindung bringen.

So halten jeweils 99 % der Teilnehmer den ESB für zuverlässig, vertrauenswürdig, fachkundig, sympathisch und umweltbewusst. Einzig beim Kriterium Flexibilität gibt es einen Anteil negativer Stimmen, der knapp oberhalb von 10 % liegt.

Zusätzlich wurden im freien Textfeld 690 inhaltliche Anmerkungen gemacht. Als häufigste Anmerkung (72 Nennungen) wird dem ESB oder einzelnen Mitarbeitergruppen zusätzlich zur Beurteilung noch ein allgemeines Lob ausgesprochen. Dahinter folgt mit 59 Nennungen ein Hinweis auf unsaubere Containerstandorte. Darüber hinaus wurden viele weitere Themen angesprochen. Einzelne Bürger wünschen sich zum Beispiel mehr Sperrmüllkarten, Schlösser an den Mülltonnen oder Hundetoiletten.

Jacobs verspricht, dass sich der ESB intensiv mit den Ergebnissen der Befragung befasst. So wolle man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern insbesondere an den festgestellten Schwächen arbeiten. Handlungsbedarf sieht der ESB-Leiter unter anderem bei der Reinigung der Radwege und der Sauberkeit der Containerstellplätze. Es soll auch geprüft werden, bei welchen Dienstleistungen eine höhere Flexibilität erreicht werden kann.

Die Bürgerbefragung wurde von dem abfallwirtschaftlichen Institut Infa aus Münster näher analysiert. Der Gutachter kommt dabei zu dem Ergebnis, dass die Leistungen des ESB und die Sauberkeit der Stadt im Vergleich zu anderen Städten sehr gute Bewertungen erhalten hat.

Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, G. Jacobs, ESB, 02871/246310