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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 15.06.2004


Am Sonntag beeindruckende Lesung im Iserlohner Stadtmuseum über die Erlebnisse des Charly Kipper im Nationalsozialismus

Iserlohn. Nach der überaus erfolgreichen Lesung der Kulturintiative Iserlohn mit Sabine Hinterberger u. C.H. Kipper aus der Lebensgeschichte Charly Kippers "Onkel Willi, warum weinst du? - Erinnerungen 1932 bis 1945" in Barendorf lädt das Team des Iserlohner Stadtmuseums alle Interessierten am kommenden Sonntag, 20. Juni, um 11.00 Uhr zu einer weiteren Veranstaltung, dieses Mal zum Fritz-Kühn-Platz 1, ein.

Zum Abschluss der H. D. Gölzenleuchter-Ausstellung “Zeitzeugnisse 2, Malerei aus 40 Jahren” schildern Sabine Hinterberger und C.H. Kipper in beeindruckender Weise die Erfahrungen Kippers, der jüdischer Abstammung ist, mit dem Nationalsozialismus. Angefangen mit der Ausgrenzung als Kind und der Erfahrung, Mitglied einer Minderheit zu sein, folgte später die Erkenntnis, zu jenen stigmatisierten Menschen zu gehören, die zunächst noch geduldet und später verfolgt werden. Deutsche und Juden, das ist nicht nur eine Reihenfolge sondern eine Rangfolge. Für C.H. Kipper wird Zeitgeschichte zur authentischen Lebensgeschichte.

Der Eintritt ist frei.

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