Krieg und Frieden - Die Weltkriege und die Zeit danach in der Literatur
09.07.2004 | Herten
Neue Literaturausstellung im Glashaus
Im August und September stehen zwei eher unrühmliche Jahrestage an: es jährt sich der Ausbruch des 1. Weltkrieges zum 90. (4. August) und der Beginn des 2. Weltkrieges zum 65. Mal (1. September). Auf dem Buchmarkt schlagen sich die beiden Ereignisse ebenfalls nieder, in Form von zahlreichen Neuerscheinungen.
Etliche dieser Neuerscheinungen können in der Stadtbibliothek im Glashaus ausgeliehen werden, ebenso eine Reihe bekannter und weniger bekannter Antikriegsromane. Grund genug, um die Bücher unter dem Titel "Krieg und Frieden - Die Weltkriege und die Zeit danach in der Literatur" zu einer Literaturausstellung zusammenzufassen.
Unter der großen Zahl von Titeln, die sich mit den traumatischen Erlebnissen an der Front und in der Heimat auseinander setzen, ist der bekannteste sicherlich der Roman "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque, der seit seinem Erscheinen 1929 zahlreiche Leserinnen und Leser von der Sinnlosigkeit und Grausamkeit des Krieges überzeugt hat. Viele Autoren verarbeiteten in den Romanen auch ihre eigene Erfahrungen, wie z.B. Erich Loest in dem Buch "Jungen, die übrig blieben" oder Heinrich Böll in seinen Erzählungen. Abgerundet wird die Ausstellung durch einige Sachbücher, die den z.B. Kriegsalltag von Männern und Frauen schildern oder einen Überblick über die Geschehnisse in beiden Kriegen bietet.
Die Literaturausstellung ist noch bis Ende August in der Romanabteilung im 2. OG des Glashauses zu finden. Dort gibt es auch ein Literaturverzeichnis zum Thema, ergänzt durch einige Internetadressen. Das Verzeichnis kann aber auch von der Homepage der Stadtbibliothek (www.glashaus-herten.de) heruntergeladen werden.
Pressekontakt: Pressestelle, Svenja Küchmeister, Telefon: 02366-303227, eMail: s.kuechmeister@herten.de



