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Leverkusen, 28. Juli 2004

Hebbel: Sport-Museum LEV ist ein Muss für Leverkusen!

Optimistisch zeigten sich Vertreter von Stadt und Sportpark Leverkusen in einer Pressekonferenz am Montag, 26. Juli, in der Eissport/ Skaterhalle im Sportpark. Einheitlich befürworteten sie die zunächst temporäre Errichtung eines „Sport-Museums LEV“ von Anfang Mai bis Ende August.

 

Oberbürgermeister Hebbel betonte, dass es geradezu logisch sei, wenn die Stadt Leverkusen als die „Medaillenschmiede“ und „Hochburg des Sports“ ein Museum errichten würde, das der lokalen Sportentwicklung gewidmet sei. Schließlich sei Leverkusen d i e  Sportstadt in Deutschland.

Sportlerinnen und Sportler aus Leverkusener Vereinen hätten bei den Olympischen Spielen zehn, bei den Paralympics 28 Goldmedaillen gewonnen. Bei Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften hätten sie über 1.000 Titel errungen.

 

Leverkusener Sport sei aber nicht nur Spitzensport, sagte Hebbel. Mehr als 40.000 Sportlerinnen und Sportler seien Mitglied in einem der 120 Sportvereine der Stadt, davon alleine 14.500 Jugendliche.

 „Das Sport-Museum LEV ist als image- und geschichtsträchtiger Mosaikstein im Leverkusener Erscheinungsbild als Sportstadt ganz einfach ein Muss!“, schloss Hebbel seine Rede ab.

 

Sportdezernentin Helga Roesgen war nicht weniger begeistert von der Idee ein temporäres „Sport-Museum LEV“ in der Skaterhalle zu errichten. „Ich bin Feuer und Flamme“, lauteten ihre ersten Worte zu dem Thema.

Zwar würden zur Finanzierung des Projekts Sponsoren nötig sein, die es noch zu finden gelte, aber sie sei da zuversichtlich.

 

Wie Hebbel wies auch sie auf das Stadtjubiläum im kommenden Jahr hin. Es biete Anlass die Sportgeschichte Leverkusens zu präsentieren. Aber auch die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sei von Bedeutung, denn die Deutsche Fußball- Nationalmannschaft wird in der Leverkusener „BayArena“ ihr WM-Trainingslager aufbauen.

 

Der Leverkusener Journalist Matthias Bauschen stellte das Konzept für das Projekt „Sport-Museum LEV“ vor. Er wies darauf hin, dass Leverkusen in erster Linie nicht mehr Chemie-, sondern Sportstadt sei.

Für das Museum gebe es genügend Anlässe: Neben den großen sportlichen Ereignissen würden auch unbekannte beziehungsweise vergessene Ereignisse wieder aufbereitet werden. Diese seien sowohl national als auch - mit  Bezug auf die Olympischen Erfolge – international und politisch-gesellschaftlich geprägt.

Die aufgearbeiteten Bilder, Texte, aber auch Gegenstände zum „Ausprobieren“ würden in einer „Zeitreise“ von 1930 an, in den vorderen zwei Dritteln der Halle ausgestellt werden.

 

Im hinteren Drittel sei, so Bauschen, ein sogenanntes „Action Field“ geplant. Dort erhielten Besucher die Möglichkeit sowohl traditionelle als auch aktuelle Sportarten in Aufführungen, aber auch in Eigeninitiative kennen zu lernen.

 

Zudem sei geplant, an einem Seitenflügel der Halle Stellwände zu errichten. Zehn bis zwölf Leverkusener Vereine, die repräsentativ ausgewählt würden, hätten so die Möglichkeit, sich vorzustellen.

Außerdem werde im sogenannten „Anschnallraum“ die Entwicklung Leverkusener Sportstätten anhand von Bildern und Texten dargestellt.

 

Auch Hans Becker, Betriebsleiter des Sportparks Leverkusen, zeigte sich von der Idee „Sport-Museum LEV“ „fasziniert und begeistert“. Das Museum sei „ein wahres Highlight des Stadtjubiläums“, sagte Becker. Um diese „Herkules-Aufgabe“ zu bewältigen, gelte allerdings auch hier der Spruch „Ohne Moos nix los“. Eine regionale und überregionale Zusammenarbeit sei daher zur Umsetzung des Projekts notwendig.

 

Im September dieses Jahres wird es, laut Becker, im Spiegelsaal des Schlosses Morsbroich einen Empfang zum Thema „Sport-Museum LEV“ geben.

 

Nach Angaben der städtischen Vertreter liegen die Gesamtkosten für das Projekt voraussichtlich zwischen 150.000 und 200.000 Euro. Zusätzlicher Personalaufwand soll mit dem derzeit zur Verfügung stehenden Personal bewältigt, Eintrittsgelder eventuell als Kombi-Ticket mit der Landesgartenschau erhoben werden.

 

Nach wie vor sucht die Stadt Sponsoren für die Umsetzung des „Sport-Museum-Projekts“, aber auch weitere Ausstellungsstücke, zum Beispiel in Form von Leihgaben, sind gefragt.



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