Der Landkreises Leer beschreibt den Trend zur Gesundheitsförderung als eine große Chance für Ostfriesland. Aus diesem Grunde hat die Koordinierungsstelle Frauen und Beruf die Initiative ergriffen und gemeinsam mit dem Verein Region Ostfriesland ein Konzept entwickelt, um „Ostfriesland als Region der Gesundheitsförderung“ zu stärken. Angesprochen werden Unternehmer aus den Bereichen Tourismus, Industrie und Landwirtschaft. Denn die Gesundheitsförderung betrifft alle Lebensbereiche.
Ein erster Erfolg der Aufbauarbeit ist der Abschluss eines Kooperationsvertrages mit den folgenden Weiterbildungsträgern aus der Region. Ziel dieses Zusammenschlusses ist eine Verbesserung der Qualifizierung und Weiterbildung in allen Bereichen der Gesundheitsförderung.
Die Akademie Überlingen ist mit ihren Angeboten im touristischen und gastronomischen Bereich eingebunden. Die Deutsche Angestellen Akademie bietet Kurse zur psychosozialen Gesundheit an. Das Institut für Weiterbildung in der Kranken- & Altenpflege führt Kurse zur motorischen Gesundheitsförderung durch.
Die Arbeit dieses Kooperationsverbundes wird unterstützt durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF). Die Bereitstellung dieser Mittel ermöglicht es den Unternehmen ihre Mitarbeiter im Bereich der Gesundheitsförderung kostengünstig zu qualifizieren. So können die Unternehmer in Ostfriesland vom Trend "Gesundheit" profitieren und neue Angebote im Tourismus, aber auch im Bereich der betrieblichen und medizinischen Gesundheitsförderung entwickeln.
Als einen Teil der weiteren Aufbauarbeit führt die Koordinierungsstelle Frauen und Beruf am 21. September 2004, um 19:30 Uhr, im Rathaus der Gemeinde Moormerland eine Informationsveranstaltung durch. Zu der Veranstaltung wurden Ärzte und Unternehmer eingeladen.
Referieren werden Birgit Ehring (Deutsche Angestellten Akademie DAA), Rika Brons (AG Ems), Dr. Ubbo Decker (Leiter des Gesundheitsamtes Emden), Hugo Kirchhelle (Akademie Überlingen) und Marcus Clauberg (Hotel Vitalis Greetsiel). Ziel der Veranstaltung ist es, mit Hilfe einiger „Best-Practise-Beispiele“, die Vorteile und Chancen der betrieblichen und touristischen Gesundheitsförderung darzustellen.
Um die Unternehmen in der Region zu sensibilisieren, haben die Koordinierungsstelle Frauen und Beruf und die Akademie Überlingen zwei Online-Fragebögen entwickelt. In beiden Fragebögen wird zwischen der betrieblich und medizinischen Gesundheitsförderung und der touristischen Gesundheitsförderung unterschieden. Die Umfragen sind online unter http://frauenfoerderung.landkreis-leer.de/ freigeschaltet.
Pressekontakt: Landkreis Leer, Monika Fricke, Frauenförderung des Landkreises Leer, Tel. 0491/926-1264
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