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Gesundheitsförderung stößt auf großes Interesse in der Region

22. September 2004

Auf großes Interesse ist am Dienstagabend die erste Veranstaltung zum Thema „Wellness und Gesundheitsförderung in Ostfriesland“ gestoßen. Fast 100 Zuhörerinnen und Zuhörer aus allen Teilen Ostfrieslands machten sich auf den Weg in das Moormerländer Rathaus. Die Koordinierungsstelle Frauen und Beruf hatte eingeladen, um über die vielfältigen Chancen der Gesundheitsförderung zu informieren. Deutlich wurde, dass Unternehmen aus allen Branchen davon profitieren können.

 

„Wellness ist kein Werbegag, sondern ein interessanter Markt für den Tourismus in Ostfriesland,“ so Markus Clauberg. Der junge Unternehmer aus Greetsiel weiß, wovon er spricht. Der 28-Jährige ist für sein Hotelkonzept mit dem Innovationspreis „Impulse Niedersachsen“ ausgezeichnet worden. Das touristische Wellness-Angebot sei in Ostfriesland noch wenig entwickelt. So gibt es nach Überzeugung von Clauberg noch gute Chancen für Unternehmen, hier neue Arbeitsplätze zu schaffen.

 

Dr. Ubbo Decker, Leiter des Emder Gesundheitsamtes, wies auf die gute Zusammenarbeit der Stadt Emden, der AG Ems und fünf weiteren Berufsgenossenschaften zum Thema Gesundheitsförderung hin. Bei der Suche nach einem grenzübergreifenden Projekt zur Gesundheitsförderung war das Emder Gesundheitsamt auf die AG Ems aufmerksam geworden. So entstand ein umfassendes Projekt zum Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz“, das für Mitarbeiter und Unternehmen gleichermaßen Nutzen bringt. Rika Brons, AG Ems, betonte, dass viele Maßnahmen schon umgesetzt wurden und nachweislich erste Erfolge zum Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz“ verbucht würden.

 

Im Team mit Weiterbildungsträgern und den bereits bestehenden Projekten entwickelt der Landkreis Leer weitere Ideen zur Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze im Gesundheitsbereich. Die Deutsche Angestelltenakademie und das Institut für Weiterbildung in der Alten- und Krankenpflege bieten dabei maßgeschneiderte Angebote für Weiterbildung im medizinischen und psychosozialen Bereich an. Über diese Angebote können interessierte Unternehmen verfügen und in ihren Betriebsbereichen einsetzen. Letztlich erhofft sich die Koordinierungsstelle zur beruflichen und betrieblichen Förderung von Frauen durch dieses Projekt weitere zusätzliche Arbeitsplatzangebote gerade für Frauen.

Pressekontakt: Landkreis Leer, Monika Fricke, Frauenförderung des Landkreises Leer, Tel. 0491-926-1264

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