Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
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Magdeburg, 12. Oktober 2004
Nachrichten aus der wöchentlichen Dienstberatung des Oberbürgermeisters

Magdeburg.

Management für die Region

soll fortgesetzt werden

Im Auftrag der Mitglieder der ständigen Regionalkonferenz Magdeburg (RKM) soll Magdeburg die Fortsetzung der Förderung für das Regionalmanagement beantragen. Sofern der Förderantrag bewilligt wird, stehen für die beiden Folgejahre insgesamt 387.500 Euro für regionale Projekte zur Verfügung. Zur RKM gehören neben der Landeshauptstadt Magdeburg die umliegenden Landkreise Jerichower Land, Schönebeck, Börde- und Ohrekreis.

Eine Analyse der bisherigen Ergebnisse und der zukünftigen Aufgaben in der Region führte dazu, dass bezüglich der inhaltlichen Schwerpunkte beginnend mit dem Jahr 2005 eine teilweise Veränderung und Präzisierung der Schwerpunkte im Projekt geplant wird. Die beiden bisherigen Hauptzielrichtungen "Unterstützung der Initiierung und Umsetzung von Innovationen in Unternehmen" und "Verbesserung der gemeinsamen Außendarstellung der Region" bleiben grundsätzlich erhalten, werden aber mit neu strukturierten Schwerpunktaufgaben ergänzt.

Im Einzelnen sind folgende Schwerpunktaufgaben im Regionalmanagement geplant:

  • Koordinierung ausgewählter wirtschaftsorientierter Entwicklungskonzepte, der Ansiedlungspolitik von technologieorientierten Unternehmen und der gemeinsamen Außendarstellung der Region

    Besondere Bedeutung bei diesem Schwerpunkt wird der engen Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsförderern und der Regionalen Planungsgemeinschaft bei der Begleitung der Ansiedlung bzw. Erweiterung technologieorientierter Unternehmen in der Region beigemessen. Weiterhin ist die konzeptionelle Arbeit für die Entwicklung erfolgreicher Unternehmen und Netzwerke zu verbessern.
    Die begonnene zielstrebige Arbeit im Regionalmarketing wird in enger und erfolgreicher Zusammenarbeit mit der Hochschule Magdeburg-Stendal weitergeführt und ausgebaut. Ein zentrales Projekt in diesem Zusammenhang ist die Einführung einer Dachmarke für die Region Magdeburg.

  • Initiierung, Koordinierung und Ausbau der überregionalen und internationalen Kooperation inkl. Projektgenerierungen.

Es ist erklärtes Ziel der Region, ihre Ausstrahlung auf andere Regionen Europas zu verbessern. Einerseits sollen damit Wirtschaftsunternehmen ermutigt und unterstützt werden, überregionale Kontakte aufzubauen und neue Absatzmärkte zu erschließen. Speziell die Kontakte zu den neuen Mitgliedsländern und den Kandidaten sollten ausgebaut werden. Ein erster konkreter Beitrag dazu soll im Rahmen der Regionalkonferenz am 24. November 2004 geleistet werden. Ein weiterer Grund besteht darin, die Finanzierung interessanter regional bedeutsamer Kooperationsprojekte zu ermöglichen. Konkrete Projektideen sind die Nutzung des europäischen Programms Interreg IIIc und die Internationalisierung des Netzwerks Automotive Sachsen-Anhalt.

  • Unterstützung von Forschung und Entwicklung und anderen Formen der Innovationstätigkeit in der Region, speziell von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie die Schaffung von Kontakten zu wissenschaftlichen Institutionen und Forschungseinrichtungen.
    Eine entscheidende Aufgabe in diesem Zusammenhang besteht nach wie vor in der Unterstützung von Netzwerksbildungen und Unternehmenskooperationen. Auf diesem Gebiet wird die erfolgreiche Arbeit zielstrebig fortgesetzt. Das Regionalmanagement hat die Aufgabe, die seit 2004 veränderten Förderrahmenbedingungen für die neuen Bundesländer, insbesondere für die Region Magdeburg wirksam zu machen.

  • Schaffung von Voraussetzungen zur schrittweisen Sicherung der selbsttragenden Fortführung des Regionalmanagement ab 2007.

Bislang konnten durch Projekte im Rahmen des Regionalmanagements 240 Arbeitsplätze in der Region neu geschaffen und 300 gesichert werden. Sofern der Magdeburger Stadtrat und die Kreistage der umliegenden Landkreise zustimmen, dass die Landeshauptstadt als Projektträger die weitere Förderung des Regionalmanagements beantragt, und der Antrag durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt bewilligt wird, können entsprechende Aufträge zur Durchführung des Regionalmanagements vergeben werden.

 

Veränderungssperre für City-Lage

Für den Bebauungsplan Nr. 238-2 "Bahnhofstraße/Danzstraße" soll eine Veränderungssperre als Satzung beschlossen werden. Das Areal umfasst die Fläche zwischen Bahnhof- und Otto-von-Guericke-Straße, Danzstraße und Anhaltstraße. Mit der Veränderungssperre sind in dem Gebiet der Neubau sowie der Abriss von Gebäuden sowie erhebliche bauliche Veränderungen an den bestehenden Anlagen nicht zulässig. Ausnahmegenehmigungen kann nur das Bauordnungsamt erteilen. Über die Verädnerungssperre muss der Stadtrat entscheiden. Sie soll zwei Jahre gelten.

 

Für Rückfragen: Tel.: 540 27 69

Die öffentlichen Dokumente aus der Beratung sind ab morgen im Ratsinformationssystem untr www.magdeburg.de einsehbar.



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69
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