Integrationsratswahl

08.11.2004 | Herten

Sonntag, 21. November 2004

Am Sonntag, 21. November 2004 wählen die in Herten lebenden Migrantinnen und Migranten ihre zehn Vertreter für den neuen Integrationsrat. Der Integrationsrat löst den bisherigen Ausländerbeirat ab. Wahlberechtigt sind rund 5.600 Personen.

Dem Integrationsrat gehören insgesamt 15 Mitglieder an, von denen fünf Mitglieder vom Rat aus den Reihen der Ratsmitglieder gewählt werden. Zehn Mitglieder werden am Sonntag, 21. November 2004 in der Zeit von 8.00 bis 18.00 Uhr in fünf Wahlbezirken gewählt. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter werden von allen Mitgliedern des Integrationsrates gewählt.

Wahlberechtigt sind alle Ausländer, die am Wahltag 16 Jahre alt sind, sich seit mindestens einem Jahr rechtmäßig im Bundesgebiet aufhalten und seit mindestens drei Monaten in Herten ihre Wohnung, bei mehreren Wohnungen ihre Hauptwohnung, haben. Wahlberechtigt sind auch in Herten Eingebürgerte und Spätaussiedler, die in den letzten 15 Jahren vor der Wahl eingebürgert oder als Spätaussiedler nach Deutschland gekommen sind, und einen Antrag auf Aufnahme ins Wählerverzeichnis gestellt haben. 101 Personen haben einen entsprechenden Antrag gestellt.

Nicht wahlberechtigt sind Ausländer, die gleichzeitig die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen sowie Asylbewerber.

Wählbar sind alle Wahlberechtigten sowie alle Bürger der Gemeinde. Zur Wahl des Integrationsrates stehen zwei Listen,

  • „Gemeinsam für Herten“ und
  • „Haus der Kulturen – Aktiv für MigrantInnen“.
Bei der Wahl entscheiden sich die Wählerinnen und Wähler für eine dieser beiden Listen. Eine Persönlichkeitswahl, das heißt die Wahl einzelner Kandidaten aus den Listen, ist nicht möglich. Die jeweiligen Spitzenkandidaten sind für die Liste „Gemeinsam für Herten“ Ersoy Sam, Seref Ölcek und Hasan Yavas und für die Liste „Haus der Kulturen – Aktiv für MigrantInnen“ Maria Karpuschew, Mürside Özer und Schwester Stefanie.

Bei der letzten Wahl des Ausländerbeirates betrug die Wahlbeteiligung 9,7 %. Erstmalig ist in diesem Jahr die Briefwahl möglich.

Pressekontakt: Ausländer- und Flüchtlingsangelegenheiten, Dirk Sopka, Telefon 02366-303537