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“Ich wollte helfen, direkt vor Ort”
Vortrag von Dr. Monika Hauser, Mittwoch, 17. November, 19.30 Uhr, Varnhagenhaus Iserlohn
Iserlohn.
“Es gibt Erlebnisse, die lassen einen einfach nicht los. Als ich während des Bosnien-Krieges die Berichte über systematische Vergewaltigungen und Folter an Frauen und Mädchen hörte, war ich erschüttert und geschockt. Ich wollte helfen, direkt vor Ort,” erinnert sich Dr. Monika Hauser, Gynäkologin aus Köln.
Zehn Jahre später ist aus ihrer spontanen Initiative mit medica mondiale eine international anerkannte Menschenrechtsorganisation geworden, die sich weltweit für kriegstraumatisierte Frauen einsetzt. Inzwischen leistet medica mondiale nicht nur beharrliche Lobbyarbeit, sondern ist vor Ort in vielen Ländern aktiv, darunter in Afghanistan.
Über ihren persönlichen Einsatz und die Arbeit von medica mondiale in Afghanistan berichtet Dr. Monika Hauser am Mittwoch, 17. November, um 19.30 Uhr im Varnhagenhaus, Piepenstockstraße 21, in Iserlohn. Es handelt sich um eine Veranstaltung im Rahmen des “Lila Salons”. Der Eintritt kostet vier Euro. Veranstalterinnen sind die Frauengleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn und der Ev. Kirchenkreis Iserlohn in Kooperation mit dem Zonta Club Iserlohn.
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