Mobbing-Diskussionsrunde war voller Erfolg
Die Mobbing-Diskussionsrunde, zu der das Jugendforum Magdeburg kürzlich alle interessierten Jugendlichen sowie Streetworker und Sozialpädagogen eingeladen hatte, war ein voller Erfolg. Zwischen den Jugendlichen und Pädagogen entfachte sich schnell ein interessanter Meinungsaustausch. Dabei wurde immer wieder der geringe Bekanntheitsgrad der helfenden Institutionen deutlich. "Mobbing hat viel größere Dimensionen, als ich je gedacht habe" stellte Agnes Jumar, Schülerin des Norbertusgymnasiums, fest.
Interessant ist, dass es z.B. geschlechtsspezifische Unterschiede gibt. Bei Mädchen ist das "Mobben" häufig intensiver, Jungen versöhnen sich schneller wieder. Während Jungen in der Regel körperlich "mobben", geschieht das bei Mädchen eher verbal.
"Ich denke, wir haben heute eindrucksvoll gesehen, wie akut besonders bei Jugendlichen dieses Problem ist. Die Persönlichkeit und die Psyche des Menschen, Gruppenzwänge, aber auch Kleidung und Wissen sind nur wenige Faktoren die beim Thema Mobbing einwirken können," sagte Moderator Matthias Pelzer.
Weil der Nachmittag rundum gelungen war, möchte das Jugendforum Diskussionsrunden dieser Art fortsetzen.
|