Leer -Nach einem am Montag in Stade vom niedersächsischen Wirtschaftsminister und Vertretern der Landkreise und der Wirtschaft unterzeichneten Vertrag beteiligen sich Unternehmen und öffentliche Hand an den Planungskosten für eine künftige Küstenautobahn. Die A 22 soll quer durch den Nordwesten Niedersachsen führen. Außer den bereits öffentlich genannten Kreisen und kreisfreien Städten der Region beteiligt sich auch der Landkreis Leer mit bis zu 50000 Euro an den Planungskosten zur Linienführung. Das haben die Kreisgremien bereits Anfang September beschlossen, teilt Landrat Bernhard Bramlage mit.
In den bisherigen Pressemeldungen waren nur die Kreise Ammerland, Cuxhaven, Friesland, Rotenburg, Wesermarsch und Stade sowie die Städte Bremerhaven, Oldenburg und Wilhelmshaven genannt worden, obwohl die Zusage des Landkreises Leer bereits seit einiger Zeit vorliegt.
Mit dem Geld für die Planung wollen die Beteiligten die Vorhaben, für das eigentlich der Bund die Kosten tragen muss, einen Schub geben. In einem ersten Schritt soll die Linienplanung der Autobahn von der Elbe bis zur A 28 bei Westerstede durchgeführt werden. Damit, so Bramlage, reiche die geplante Küstenautobahn fast bis an den Landkreis Leer heran. Davon verspreche man sich positive wirtschaftliche Impulse, vor allem für den Bereich der Gemeinde Uplengen.
Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle: Dieter Backer
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