Bocholt, 26. November 2004
Biotonnen-Untersuchung: ESB verteilt fünfmal "rote Karte"
Aber: Mehrheit sortiert richtig
Bocholt (pd).
Insgesamt fünfmal musste Bocholts Abfallberaterin Petra Somborn die „rote Karte“ verteilen, elfmal gab´s als Verwarnung „gelb“. Nicht etwa auf dem Fußballfeld, sondern bei der Untersuchung von 172 Biotonnen. Dort signalisierte der rote Aufkleber den Besitzern: Falsch sortiert!
Zweimal wurden Biotonnen in der Bocholter "Flüsse"-Siedlung - Bereich Elbestraße, Mainstraße und Weserstraße - vom Entsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ESB) unter die Lupe genommen. "Rotsünder" hatten Pech: Tonnen mit einem hohen Anteil an Plastiktüten und Glas wurden bei der regulären Biomüllabfuhr nicht geleert.
Die mit "gelb" versehenen Tonnen enthielten falsch sortierte Stoffe in einem gerade noch tolerierbaren Maß. Wessen Tonne "grün" beklebt war, der hatte alles richtig gemacht.
Abfallberaterin Somborn ist erfreut über das positive Ergebnis der Aktion: "Bei der überwiegenden Mehrzahl gab es keine Beanstandungen. Mit Bioabfällen wie Obstresten und Grünabfällen waren diese Biotonnen richtig befüllt."
Die Aktion zeige Wirkung, so Somborn. Bei der zweiten Kontrolle der Biotonnen seien, bis auf eine Ausnahme, deutlich bessere Sortierergebnisse festgestellt worden.
Die "Rote-Karte"-Aktion wird im kommenden Jahr in anderen Stadtgebieten fortgesetzt. Darüber hinaus werden ganzjährig Stichproben über die korrekte Befüllung von Müllgefäßen durch die Müllwerker genommen, teilt der ESB mit.
Diese und weitere Nachrichten auf www.bocholt.de - dem Onlineportal für Bocholt.
Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Petra Somborn, ESB, 02871/24 63 24