Bocholt, 20. Dezember 2004
21 Gastronomie-Arbeitnehmer überprüft
Einsatz von Zoll und Fachbereich Öffentliche Ordnung
Bocholt (pd).
Die Vorweihnachtszeit ist Hoch-Zeit für die Speisegastronomie. Nur zwei Wochen nach der letzten Kontrolle wurden deshalb am Sonntag, 19. Dezember, weitere Gaststätten in Bocholt aufgesucht und deren Beschäftigte auf Leistungsmissbrauch und Einhaltung ausländerrechtlicher Bestimmungen überprüft.
Insgesamt wurden drei Gaststättenbetriebe angefahren und die Daten von 21 Kellnern, Köchen und Spülhilfen aufgenommen. In einem Betrieb wurde ein ausländischer Staatsangehöriger ohne erforderliche Arbeitsgenehmigung eingesetzt. Bei den beiden anderen Lokalen war alles in Ordnung.
Erfreulich war für die Kontrolleure die Feststellung, dass ein Restaurant nunmehr einwandfrei geführt wird, nachdem es unter zwei früheren Inhabern gravierende hygienische Mängel und illegale Beschäftigung gegeben hatte. "Der Kontrolldruck zeigt konkrete Resultate", so Johannes Kolks vom Fachbereich Öffentliche Ordnung.
Erstmals nach längerer Pause fand die Überprüfung wieder gemeinsam mit der Finanzkontrolle "Schwarzarbeit" statt. Diese ist dem Zoll in Gronau zugeordnet und hat zu Jahresbeginn 2004 auch bisherige Dienstkräfte der aufgelösten Arbeitsmarktinspektion der Arbeitsagentur Coesfeld übernommen. Nachdem die neuen Strukturen des Zolls nunmehr stehen, wird die enge Kooperation von Zoll und Stadt Bocholt in der Bekämpfung der Schwarzarbeit fortgesetzt.