Kanalbaustellen können kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen führen
14.01.2005 | Herten
Verwendung von Kunstharz kann zu auffälligen Geruchsentwicklungen führen
In Herten stehen in den nächsten Tagen und Wochen wieder einige Kanalbaumaßnahmen an. Bei diesen Arbeiten kommt ein neues Verfahren zum Zuge. Dabei werden mit Kunstharz getränkte Gewebeschläuche, so genannte "Inliner", in das Rohr hinein geschoben. Anschließend wird der Kanal mit heißem Wasser gespült, wodurch der alte Kanal und die neue Innenschicht miteinander verklebt werden. Der Kanal ist nach Durchführung dieser Maßnahme im Innern nur minimal kleiner als vorher.
Die Verwendung von Kunstharz kann zu auffälligen Geruchsentwicklungen führen. Deshalb hat die Feuerwehr einen Hinweis für alle Anwohner der betroffenen Straßen: Der Geruch durch die Baustelle erinnert sehr stark an Kautschuk, Klebstoff oder frisch verklebten Teppich. Bei den vorangegangenen Baustellen haben Anwohner oft geglaubt, sie würden Gas riechen. Das jedoch, so die Feuerwehr, riecht nach faulen Eiern. Wer Zweifel hat, sollte sich auf jeden Fall an die Feuerwehr wenden.
Durch die Sanierungsmaßnahmen kann es zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen für den PKW-Verkehr kommen, weit reichende Sperrungen wird es bei diesen Kanalsanierungen in den nächsten Tagen jedoch nicht geben.
Der Zeitplan für die nächsten Baustellen sieht aus wie folgt:
17./18. 1. 2005: Hochstraße
18./19. 1. 2005: Ewaldstraße
19./20. 1. 2005: Wilhemstraße / Ewaldstraße
20./21. 1. 2005: Schützenstraße / Wilhelmstraße
24.1.-27. 1. 2005: Nimrodstraße
31.1.-3. 2. 2005 Nimrodstraße
3./4. 2. 2005 Schützenstraße (ESSO)
7.-9. 2. 2005 Ewaldstraße
9.-12. 2. 2005 Ewaldstraße.
Pressekontakt: Pressestelle, Svenja Küchmeister, Telefon: 02366-303227, eMail: s.kuechmeister@herten.de



