Neuer Eigentümer will fünf Wohnhäuser in Rothensee sanieren
Verkauf erfolgte mit Unterstützung der Stadt/2,75 Mio. Euro Investition geplant
Mit Unterstützung der Stadtverwaltung hat die Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg (Wobau) an die Grundstücksgemeinschaft Rothensee GbR fünf Wohngebäude des Stadtteils verkauft. Der entsprechende Vertrag wurde am 16. Dezember 2004 unterzeichnet. Die Grundstücksgemeinschaft will rund 2,75 Mio. Euro in die Sanierung der Immobilien investieren.
"Der Abschluss des Kaufvertrages ist ein erster wichtiger Schritt für die städtebauliche Entwicklung in Rothensse", so Magdeburgs Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr Werner Kaleschky. "Mit der geplanten Sanierung eines ganzen Quartiers soll der Ortsteil in seinem Kernbereich aufgewertet werden und damit an Attraktivität gewinnen."
Die mit Unterstützung der Aengevelt Immobilien GmbH verkauften Häuser Forsthausstraße 27-29, Ackendorfer Straße 2 und 4, Ackendorfer Straße 6 und 8 sowie Ackendorfer Straße 14/Jersleber Straße 1 und 3 wurden zwischen 1939 und 1950 gebaut.
Der Investor plant, die Gebäude mit insgesamt rund 100 Wohnungen in den kommenden zwei .Jahren für rund 2,75 Millionen Euro umfassend zu sanieren und damit langfristig als Wohnraum zu erhalten. Die geplanten Sanierungs-maßnahmen im Anpassungsgebiet - ein Wohngebiet, was städtebaulich aufgewertet werden soll - wurden mit der Stadtverwaltung abgestimmt.
Die genauen Pläne will die Grundstücksgemeinschaft Rothensee in den kommenden Monaten der Öffentlichkeit vorstellen. Dabei soll auch der Dialog mit Anwohnern sowie den späteren Mietern der Gebäude gesucht werden. Der Investor hat bereits Erfahrungen in der Sanierung von Wohnhäusern und bei vergleichbaren Maßnahmen - unter anderem in der Hertzstraße, der Morgenstraße und der Rosenthalstraße - zahlreiche Gebäude aufgewertet.
"Der Verkauf wurde durch die enge Zusammenarbeit der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg GmbH (Wobau), der Grundstücksgemeinschaft Rothensee, der Aengevelt Immobilien GmbH und der Stadtverwaltung sowie mit der Begleitung einiger Stadträten und der Interessengemeinschaft Rothenseer Bürger e.V. ermöglicht", betont Werner Kaleschky. "Dabei mussten unter anderem vermögensrechtliche Fragen und Ansprüche geklärt werden."
In Rothensee sollen dem Erwerb der Immobilien und der dazugehörenden Grundstücke sowie der geplanten Sanierung weitere Maßnahmen folgen. "Fest steht bereits, dass fünf von sieben Plattenbauten in der Eschenröder Straße saniert werden", so der Beigeordnete. "Die zwei anderen Häuser sollen im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost abgerissen werden. Außerdem plant die Einzelhandelsgesellschaft Plus am August-Bebel-Damm einen neuen Supermarktstandort. Wir gehen fest davon aus, dass der derzeitige Markt in Rothensee bis zu Eröffnung des neuen Standortes geöffnet bleibt."
Bei Rückfragen der Medien: Dr. Dieter Scheidemann, Leiter des Amtes für Baurecht, Tel.: 03 91/5 40 52 48
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