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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 08.02.2005


Mentoring–Projekt in der Märkischen Region mit 30 Teilnehmerinnen gestartet

Gelungener Auftakt am Sonntag, 6. Februar, in Haus Ortlohn

Iserlohn. Beeindruckt von der Resonanz auf die Mentoring-Idee zeigten sich die Organisatorinnen des Projektes in der Märkischen Region während der gelungenen Auftaktveranstaltung am Sonntag in Haus Ortlohn. Über die vom Land NRW und der EU teilfinanzierten zehn “Tandems” hinaus, startet die erste Phase schon mit 15 Paaren. Jeweils eine erfahrene Führungskraft berät ab jetzt ein Jahr lang eine jüngere Frau regelmäßig bei ihrer beruflichen Entwicklung.

„Mit diesem Angebot zur Förderung von Frauen haben wir voll ins Schwarze getroffen. Es besteht ein großer Bedarf an Austausch und Vernetzung in dieser Region,“ so Friederike Höher, Projektleiterin vom Institut für Kirche und Gesellschaft. Christa Beermann und Erika Lünnemann von der Regionalstelle Frau & Beruf Hagen-Ennepe-Ruhr stimmten zu: Die regionale Wirtschaftsstruktur mache es Frauen nicht gerade leicht, ihren Weg als Führungskräfte in männerdominierten Bereichen zu gehen. Von den Erfahrungen anderer zu lernen zu können, sei ein Gewinn für alle Beteiligten.

Interessant wird es, weil in dem Projekt branchen- und firmenübergreifend zusammen gearbeitet wird. So trifft zum Beispiel eine Redaktionsleiterin eine Buchhalterin, um diese auf dem Weg in eine Führungsposition zu stärken. Oder die Geschäftsführerin einer Firma für Managementsysteme trifft sich mit einer jungen Kommunikationswirtin, um ihre Nachfolgeregelung in der väterlichen Agentur zu begleiten. Eine junge selbständige Serviceanbieterin kann von den Erfahrungen einer gestanden Geschäftführerin ebenso profitieren wie eine junge Beamtin vom Auftritt einer in Netzwerken erfahrenen Frau aus dem Handwerk. Denn Führungskompetenz ist von Fachkompetenz unabhängig.

„Wir sind begeistert, weil so viel Engagement und Kompetenz von beeindruckenden Persönlichkeiten in diesem Projekt zusammen kommen. Das ist eine große Bereicherung für jede einzelne Frau und die ganze Region,“ sagt Brigitte Wagner, Gleichstellungsbeauftragte von Menden, die mit Friederike Höher die Auswahl der Teilnehmerinnen vorgenommen hat. Bei aller Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Interessen, tauchen einige Themenbereiche in den Gesprächen immer wieder auf: Geschäftsentwicklung und -ausweitung zum Beispiel durch Networking und Akquise und das Thema Vereinbarkeit der eigenen Karriere mit Kindern und Familie.

Alle Organisatorinnen (es sind außer den oben Genannten die Gleichstellungsstelle Iserlohn, die GWS, die Bundesagentur für Arbeit, der B.F.B.M. MK und die agentur mark GmbH) sind stolz darauf, dass die regionale Zusammenarbeit so gut gelingt. Weitere Informationen gibt es bei Friederike Höher vom Institut für Kirche und Gesellschaft der Ev. Kirche von Westfalen, Berliner Platz 12, Tel. 02371 / 352 151. Das Projekt wird unterstützt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Nordrhein-Westfalen.



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Organisatorinnen und Teilnehmerinnen des Mentoring-Projektes

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