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Magdeburg, 11. Februar 2005
Europas einziger 7Tesla-Hochfeld-Kernspintomograph eingeweiht
Highlight der Magdeburger Bewerbung um Titel "Stadt der Wissenschaft 2006"

Magdeburg.

In einem spektakulären Selbstversuch wurde heute in Magdeburg Europas einziger 7Tesla-Hochfeld-Kernspintomograph eingeweiht. Experten erwarten, dass dieses Gerät die internationale Hirnforschung revolutioniert. Sie sehen es als Grundstein für mögliche Therapien gegen Alzheimer, Epilepsie, Schizophrenie und Multipler Sklerose.

Die Landeshauptstadt Magdeburg unterstreicht mit der Einweihung des neuen Gerätes eindrucksvoll ihre Ambitionen auf den Titel "Stadt der Wissenschaft 2006". In vorbildlicher Weise wurde hier die Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft demonstriert. Genau das ist ausschlaggebend für eine erfolgreiche Bewerbung. Ob Magdeburg den Titel bekommt, entscheidet eine hochkarätig besetzte Jury am 15. März 2005 im Bremer Rathaus. Mit Magdeburg im Finale stehen die Städte Dresden und Tübingen.

Bis zum 15. März stehen noch weitere Highlights an. So kann man sich jetzt schon auf die Grundsteinlegung des Wissenschaftshafen Anfang März freuen. Das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) wird dafür am historischen Magdeburger Handelshafen ein "Virtual Training and Development Centre" errichten. Ein Center, das in Entwicklung und Anwendung virtueller Technologie wegweisend sein wird.

Wird Magdeburg "Stadt der Wissenschaft 2006", können sich die Magdeburger und Gäste der Stadt auf über 200 Projekte in sechs Programmsträngen freuen: Wenn die Magdeburger im Jahr 2006 morgens zur Arbeit fahren, hören sie in den ScienceBussen der Magdeburger Verkehrsbetriebe die ersten ScienceSpots zu wissenschaftlichen Phänomenen. In der Morgenzeitung lesen sie über aktuelle Forschungen, Radio und Fernsehen senden regelmäßige Wissenschaftsrubriken.

Wenn die Magdeburger mittags durch die Fußgängerzonen laufen, kommen sie an kunstvoll gestalteten "Denkerstühlen" vorbei, an denen öffentliche Vorlesungen und Experimente stattfinden.

In den Kirchen hören sie über Sinn und Moral von Wissenschaft. Die Philharmonie musiziert in Maschinenfabriken und auf dem Nachhauseweg im ScienceBus gibt es Wissenschaftshörspiele.

Die Wissenschaft wird zum ständigen Begleiter. Neben den Aktionen, die das ganze Jahr laufen, finden eine Fußballeuropameisterschaft der Wissenschaftler und ein Frühlingsfest der Wissenschaft statt. Zudem öffnet die Ausstellung "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation" im Jahr 2006 ihre Pforten.

Mitgetragen wird die Bewerbung "Stadt der Wissenschaft 2006" von über 70 Institutionen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Kultur, Sport und Kirche. Mit dieser im aktuellen Wettbewerb einmaligen Unterstützung im Rücken wird Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper persönlich am 15. März das ambitionierte Konzept der Landeshauptstadt präsentieren.

 

 



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69
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