Hilfsnavigation
Volltextsuche
Pressestelle
Seiteninhalt

Gesundheitsförderung als Markenzeichen des ostfriesischen Tourismus

04. März 2005

Am 17.02.2005 fand im Rahmen des Projektes „Gesundheitsförderung als Markenzeichen des ostfriesischen Tourismus“ eine Informationsveranstaltung im Zentrum für Arbeit statt, zu welcher die Teamleiter und Akquisiteure des Zentrums für Arbeit eingeladen waren.

 

Wie die OZ bereits berichtete, arbeiten in diesem Projekt die Bildungsträger Akademie Überlingen (AKÜ), Deutsche Angestellten Akademie (DAA), Institut für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege (IWK) mit dem Landkreis Leer, Koordinierungsstelle Frauen und Beruf, zusammen.

 

Primäres Ziel ist zum einen, ein ostfriesisches Qualifizierungsnetz für gesundheitsfördernde Berufe im Tourismusbereich aufzubauen und zum anderen, Gesundheitsförderung in die Betriebe zu tragen. Dadurch nimmt die Qualität des touristischen Angebotes zu und die Belegschaft wird durch die Nutzung gesundheitsfördernder Angebote fit gehalten und zu hoher Identifizierung motiviert.

 

Mittlerweile sind die ersten Weiterbildungen der AKÜ in Anspruch genommen worden, wie Frau Esderts, Ausbilderin und selbst Hotelmeisterin, berichtete. Sie qualifizierte beispielsweise MitarbeiterInnen eines Sportgeschäftes mit integriertem Cafe im Bereich Gastronomie. Eine „Wellness-Speisekarte“ (gesundheitsfördernde Drinks, Salate etc.) wurde erstellt und die MitarbeiterInnen vorbereitet auf das – nicht nur saisonal -  von Radsportlern stark frequentierte Unternehmen. 

 

Die Möglichkeit, saisonale Einschränkungen aufzuheben, mit der Integration der Gesundheitsförderung neue zahlungskräftige Kunden zu gewinnen, Arbeitnehmer- und ArbeitgeberInnen zu qualifizieren, neue Arbeitsplätze zu schaffen und eventuell einen neuen Ausbildungszweig zu etablieren, ist für den Tourismus im gesamten ostfriesischen Raum von größter Bedeutung. Frau Seyfried (Diplompädagogin der AKÜ) wies noch einmal mit Nachdruck auf die für ArbeitgeberInnen interessante Möglichkeit der finanziellen Unterstützung von 75% (!) für Fortbildungen hin, da das Projekt EU-gefördert ist. ArbeitnehmerInnen und erstmals auch  ArbeitgeberInnen selbst können sich während der betriebsüblichen Arbeitszeit auch intern schulen lassen – und das zu einem relativ geringen Eigenanteil! Nicht unerwähnt darf nach ihrer Meinung der Einsatz des Lernsystems „SEL“ (Selbstorganisiertes Erfolgreiches Lernen) bleiben. Dieses sieht als adäquate Methode in der Erwachsenenbildung individuelle Zielvereinbarungen, Mentorenbegleitung und den gleichzeitigen Erwerb arbeitsmarktrelevanter Schlüsselqualifikationen vor.

 

Die DAA in Leer vertritt in der Kooperation der Weiterbildungsträger die Aspekte der psychosozialen Gesundheit. Sie bietet Seminare und Coachings zu den Themen Stressbewältigung, Umgang mit neuen Herausforderungen, Mobbing, Kommunikation, Entschleunigung, Motivation etc. an. Im Mittelpunkt der Weiterbildungen und Beratungen steht, die gesundheitsfördernden Ressourcen zu aktivieren. In einer 12monatigen Fortbildung werden derzeit "FachberaterInnen für ganzheitliche Gesundheitsförderung" ausgebildet, die ihre Kenntnisse ab Mai 2005 in Betriebe einbringen wollen. Dazu ist ein 3monatiges Praktikum vorgesehen.  Praxen und Betriebe mit Interesse an ganzheitlich ausgebildeten Fachkräften können sich gerne mit der DAA Frau Ehring, Tel. 0491-925 70 12 in Verbindung setzen.

 

Das IWK ergänzt das umfangreiche Angebot um den Bereich der motorischen Gesundheitsförderung und bietet Fortbildung im Bereich der Motorik (Nordic Walking, Qui gong9) an. Weitere Angebote wie Aromamassagen, HotStone Massage und Sauna Möglichkeiten können angefragt werden. Frau Wagenaar-Brinkmann steht Ihnen gerne mit weitere Informationen zur Verfügung, Tel. 0491‑927 94 70

 

Um dieses Anliegen einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen, planen die Kooperationspartner eine interessante Veranstaltung am 19..April 2005, unter dem Motto „Markt der Möglichkeiten“. ...

Pressekontakt: Landkreis Leer, Landkreis Leer, Roswitha Franke, Koordinierungsstelle Frauen und Beruf, Tel. 0491/926-1282

Landkreis Leer
Bergmannstraße 37
D-26789 Leer


Telefon: +49 (0) 491 / 926-1254
Telefax: +49 (0) 491 / 926-1200
E-Mail: pressestelle@landkreis-leer.de

presse-service.de Landkreis Leer ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.

Kontakt

Büro des Landrats/Pressestelle
Amtsleiter / Pressesprecher
Bergmannstraße 37
26789 Leer
Karte anzeigen

Telefon: 0491 926-1254
Fax: 0491 926-1200
E-Mail oder Kontaktformular
Büro des Landrats/Pressestelle
Pressesprecherin
Bergmannstraße 37
26789 Leer
Karte anzeigen

Telefon: 0491 926-1149
Fax: 0491 926-91149
E-Mail oder Kontaktformular