Bocholt, 24. März 2005
Tierische „Tretminen“ in der Feldmark
ESB und Stadtwacht machen „Aktion gegen Hundekot“ – für saubere Bürgersteige und Wege
Bocholt (pd).
Wer kennt sie nicht: Die „Tretmine“ auf dem Bürgersteig und Spazierweg. Hundekot ist nicht nur stinkig und eklig, sondern auch höchst unhygienisch besonders auf Spielplätzen.
Mit einer gemeinsamen Aktion wollen die Abfallberatung des Entsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebes Bocholt (ESB) und der Fachbereich Öffentliche Ordnung am Mittwoch, 30. März 2005, auf die Problematik "Hundekot" aufmerksam machen.
An einem Infostand im Zentrum des Stadtteils "Feldmark" werden Abfallberaterin Petra Somborn sowie die Mitarbeiter der Stadtwacht Christian Schneiders und Mike Wevering in der Zeit von 14 bis 16 Uhr spezielle Papierbeutel zum Entfernen von Hundekot und Infomaterial an die Passanten verteilen.
Gerade im Bereich der Feldmark häuften sich in letzter Zeit die Beschwerden über Hundekot auf Wegen und Plätzen. "Natürlich muss der Hund sein Geschäft irgendwo verrichten, jedoch sollte der Hundehalter die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners entfernen, um nicht andere Passanten zu belästigen", sagt Somborn. "Gerade Kinder achten weniger darauf, wo sie hintreten. Sie tappen deshalb auf dem Weg in Kindergarten und Schule oft in einen Hundehaufen."
Für saubere Bürgersteige, Wege und Plätze wollen ESB und Stadtwacht werben. Mit den am Infostand verteilten Papierbeuteln kann Hundekot problemlos aufgenommen und im nächsten Mülleimer entsorgt werden. Wer an einer Meinungsumfrage teilnimmt, bekommt weitere Sammeltüten ausgehändigt. Die Mitarbeiter der Stadtwacht erinnern in einem Merkblatt über die Rechte und Pflichten von Hundehaltern. Für Anregungen und Fragen stehen Stadtwacht und Abfallberatung allen Passanten zur Verfügung.
Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Petra Somborn, Abfallberatung, 02871/246324