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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 03.05.2005


60 Jahre Politik und Kultur in der Nachkriegszeit - Volkshochschule besuchte Berlin

Iserlohn. Am 8. Mai jährt sich das Endes des Zweiten Weltkrieges zum sechzigsten Mal. Der Anlass eröffnet die Chance, sich authentisch mit der deutschen Nachkriegsgeschichte zu befassen. Vom 17. bis 23. April unternahm eine Gruppe der Volkshochschule Iserlohn eine Studienreise nach Berlin, um sich an Orten des Geschehens zu informieren und mit der Thematik auseinander zu setzen.

Mehr als jede andere Region stand Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg im Blickpunkt der deutschen Geschichte: Ausgangspunkt für das Besichtigungsprogramm der Gruppe war ein Rückblick auf die letzte große Entscheidungsschlacht im Oderbruch bei den Seelower Höhen, über die Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation in Berlin Karlshorst, bis zur Dokumentation der Blockade Berlins und der Luftbrücke im Alliiertenmuseum. Weitere Orte der Geschichte: Das Schöneberger Rathaus, wo Kennedy 1963 seine berühmte Rede hielt, die sowjetischen Ehrenmale in Treptow und an der Straße des 17. Juni sowie das Gründungsgebäude der DDR und das Stasi Untersuchungsgefängnis in Hohenschönhausen.

Weitere Stationen der Studienreise waren die umstrittene Kunstsammlung Flick am Hamburger Bahnhof und die Besichtigung des Denkmals für die ermordeten Juden Europas, dessen Eröffnung Mitte Mai im Zentrum Berlins in unmittelbarer Nachbarschaft des Brandenburger Tores und des neu entstandenen Parlaments- und Regierungsviertels stattfinden wird. Und natürlich die Mauer, die die Stadt für so viele Jahre spaltete. Die Führungen und Gespräche boten den Teilnehmern Raum für Anschauung und Diskussion über die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges auf das Zusammenleben in Deutschland und mit den europäischen Nachbarn.

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

VHS-Reisegruppe in Berlin
Die Teilnehmer der VHS-Studienreise nach Berlin vor dem Roten Rathaus. Foto: Stadt Iserlohn

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