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Ausstellung in der Städtischen Galerie: Ciro Beltrán. Eine Retrospektive. Malerei
20. Mai bis 19. Juni 2005
Iserlohn.
Die Städtische Galerie Iserlohn und das Nationalmuseum für Zeitgenössische Kunst in Santiago de Chile präsentieren im Mai und im November 2005 eine Retrospektive des chilenischen Künstlers Ciro Beltrán.
Kuratiert von Dermis León und organisiert von Redro Crovetto zeigen die Ausstellungen in Santiago und Iserlohn einen Rückblick auf zwei Jahrzehnte künstlerischen Schaffens im Spannungsfeld zwischen der lateinamerikanischen Herkunft und seiner Wahlheimat Deutschland, in der Beltrán seit 1997 lebt. Ausgebildet an der Universität von Santiago de Chile und an der Düsseldorfer Kunstakademie hat Beltrán (geb. 1965) ein vielschichtiges Oeuvre geschaffen, das sich der verschiedensten Medien und Ausdrucksformen bedient. Das Interesse des Künstlers gilt den elementaren Grundfragen - dem Verhältnis von Linie und Fläche, der Geometrie und Expressivität von Farben und Texturen. Seine großformatigen Leinwände, Papiere und Tapisserien beeindrucken dabei durch ihre stille Poesie und den hohen ästhetischen Reiz. "Beim Malen beschäftigt mich das Innere der Materie. Wir können über die Gestalt sprechen, wir können über Geografie und Landkarten sowie über Pflanzenformen und die Ströme des Blutes im Körper nachdenken. Ich aber fühle das Innere, das Lebendige. Ich suche einen Ort, an dem das Bild sich selbst betrachten kann. Dieser Ort ist die Ruhe selbst, und in diesem Ruhezustand suggeriert die Form ihre eigene Form - hermetisch und lebendig zugleich."
Die Vernissage findet im Beisein Ciro Beltráns am Freitag, 20. Mai, ab 19.30 Uhr in den Räumen der Städtischen Galerie Iserlohn, Theodor-Heuss-Ring 24, statt.
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