Magdeburg unterstützt Projekt "Solarlampen im peruanischen Regenwald"
Magdeburg.
"Solarlampen im peruanischen Regenwald" lautet das Thema einer Informationsveranstaltung, zu der die Landeshauptstadt Magdeburg und das Klimabündnis der europäischen Städte zum Erhalt der Erdatmosphäre e.V. am Donnerstag, den 02.06.2005 um 16.00 Uhr in das Neue Rathaus, Konferenzraum III einladen.
Bei dem Projekt geht es um die Ablösung von Petroleumlampen, die in dörflichen Gemeinschaften des Regenwaldes Verwendung finden. Sie sollen durch Solarlampen ersetzt werden. Das hat neben der Verbesserung von Umweltauswirkungen (z.B. Wegfall von Transportwegen) und Gesundheitseffekten, wie der Verbesserung der Luftqualität, eine Reihe weiterer positiver Nebeneffekte. So soll in Iquitos, einer Stadt im nördlichen Amazonasgebiet, eine Werkstatt zur Montage von mobilen Solarleuchten und Solarmodulen aufgebaut werden. Hier sollen Kinder unterrichtet und in ihren Rechten als Ureinwohner gestärkt werden. Vorgesehen ist, dass das Projekt in Abstimmung mit dem Programm FORMABIAP (Programm zur Ausbildung von indigenen Lehrern) und der indigenen Nationalorganisation AIDESEP durchgeführt wird.
Der Projektkoordinator von seiten Perus, Herr Tuesta, befindet sich derzeit in Europa. Er möchte den Magdeburgern das Projekt im Rahmen der Sitzung des Umweltausschusses vorstellen und gleichzeitig ein Bild von der Situation in Peru vermitteln. Vom Klimabündnis e.V. werden weitere aktuelle Projekte vorgestellt.
Das Projekt "Solarlampen im peruanischen Regenwald" wird von mehreren europäischen Kommunen unterstützt. Die Landeshauptstadt Magdeburg beteiligte sich 2004 mit einem Betrag von 2500 Euro.
Für Rückfragen: Frau Hannemann (Umweltamt) Tel.: 540 26 42.
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