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Magdeburg, 03. Juni 2005
Petriförder erstrahlt in neuem Glanz
Umfangreiche Bauarbeiten am Elbufer beendet

Nach rund acht Monaten Bauzeit hat Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper heute das sanierte Umfeld der Schiffsanlegestellen am Petriförder offiziell freigegeben. Gemeinsam mit dem Beigeordneten für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit, Dr. Klaus Puchta, schnitt der Oberbürgermeister symbolisch ein blaues Band durch. In die Umgestaltung der Fläche wurden rund 1,2 Millionen Euro investiert.

"Mit dem neu gestalteten Umfeld der Schiffsanlegestellen hat der Petriförder als wichtiges touristisches Gebiet der Landeshauptstadt wesentlich an Attraktivität gewonnen", freut sich Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. "Dies ist gleichzeitig ein weiterer Schritt bei der Integration der Elbe in das städtische Leben."

An den Schiffsanlegestellen wurden auf einer Fläche von rund 11.400 Quadratmetern die Oberflächenentwässerung erneuert sowie eine frostsichere Untergrundschicht aufgetragen. Bei der anschließenden Neupflasterung konnte ein Großteil der alten Pflastersteine wieder verwendet werden. Die vier Anleger wurden mit elektronischen Informationstafeln ausgestattet, um Fahrgäste und Spaziergänger über Fahrzeiten, Ziele und Angebote zu informieren.

13 neu gepflanzte Hainbuchen strahlen in dem sanierten Bereich eine grüne Atmosphäre aus und sorgen für die optische Abgrenzung der Fläche zur Umgebung. Die modernen Straßenlaternen fügen sich in das Beleuchtungskonzept für das innerstädtische Elbufer ein. Neu angelegte Treppen in der Böschung verbinden die sanierte Fläche am Petriförder mit dem parallel zur Elbe verlaufenden Fußweg. Mit ihren breiten Sitzstufen bieten sie Magdeburgern und Touristen auch die Möglichkeit, sich auszuruhen und zu verweilen.

In die abgeschlossene Umgestaltung der Fläche wurden rund 1,2 Millionen Euro investiert. Die Summe wurde mit Mitteln aus dem Förderprogramm "Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" und aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Landes Sachsen-Anhalt (KommInvest) finanziert. Bauherr der am 4. Oktober 2004 begonnenen Baumaßnahme waren die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB).

Parallel zur Freigabe wurde in der gleichnamigen Gaststätte eine Ausstellung über die Entwicklung des Petriförders eröffnet. In der Ausstellung wird gezeigt, wie sich der frühere Schiffsgüterumschlagplatz zum modernen Passagierterminal entwickelt hat. Auf insgesamt 16 Tafeln werden bis Mitte Juni aktuelle und historische Fotos und Zeichnungen präsentiert. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der Gaststätte - täglich ab 12:00 Uhr - besucht werden.

Die Umgestaltung des Petriförders wird in den kommenden Tagen mit neuen Baumaßnahmen fortgesetzt. Spätestens zum Sachsen-Anhalt-Tag, bei dem viele Besucher über die Elbuferpromenade vom bzw. zum Petriförder bummeln werden, soll die neue Anlegestelle für Sportboote montiert sein. Dann können Wassersportler und Freizeitkapitäne direkt am Petriförder vor Anker gehen und innerhalb weniger Minuten die Innenstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten erreichen.

Darüber hinaus sind bis 2006 unter anderem die Neugestaltung des Umfeldes der Gaststätte, die Errichtung einer öffentlichen Toilette, die Sanierung des Parkplatzes, die Erneuerung des Fußweges zur Lukasklause, die Aufwertung der Verbindung zum Handelshafen sowie der Bau einer auch bei Hochwasser begehbaren Schiffsanlegestelle für die Fahrgastschiffahrt geplant. Dafür stehen weitere 1,9 Millionen Euro zur Verfügung.

 

 

Bei Rückfragen: Gerd Grensemann, Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit, Tel.: 03 91/5 40 28 24



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