Balancierkante oder Sonnenliege?
13.06.2005 | Herten
Was hat es mit den schrägen Flächen auf dem Otto-Wels-Platz auf sich?
Schon vor der offiziellen Eröffnung des Otto-Wels-Platzes wurden sie von Kindern und Jugendlichen erobert: die neuen „bodenflügel“-Skulpturen, die nicht nur den Platz schmücken, sondern auch von den Bürgern genutzt werden sollen.
Durch die „bodenflügel“ wird die Idee des „Reißverschlusses“ zwischen Innenstadt und Schlosspark auf den Otto-Wels-Platz übertragen: sie „verzahnen“ die verschiedenen Bereiche miteinander. Für die Bürger stellen sie einen Ort für Austausch und Unterhaltung dar - hier darf und soll gesessen, geplaudert, gespielt und geruht werden.
„bodenflügel“ besteht aus zwei langgestreckten rechteckigen Flächen (jeweils 9 x 30 m), die als Spangen in Ost-West-Richtung über den Platz greifen und damit eine Verbindung über die Kurt-Schumacher-Straße bilden. Die beiden Flächen sind teilweise plastisch ausgebildet und passen sich dem Platz an.
Im Bereich der Straße sind sie in den Bodenbelag eingearbeitet und nur durch ihre Gestaltung sichtbar. Vor den Fassaden des Rathauses und der Rathausgalerie erheben sie sich um 90 cm und ermöglichen eine vielfältige Nutzung mit Sitzkanten, Spielflächen, Liegeebenen und Balancierstrecken. Im Café-Bereich belebt ein integriertes Wasserspiel mit Fontänen den Platz zusätzlich und macht besonders den Kindern Spaß.
Ab Dienstag, 14. Juni, steht der gesamte Platz auch offiziell allen Bürgern zur Verfügung. Um 10 Uhr wird der Otto-Wels-Platz mit einem kleinen Festakt eröffnet, die Kurt-Schumacher-Straße wird wieder für den Verkehr freigegeben.
Die Kinder vom AWO-Kindergarten Abenteuerland haben sich für die Besucher ein paar Überraschungen ausgedacht. Außerdem warten ein Getränkestand und eine Marching Band auf viele Gäste.
Pressekontakt: Pressestelle, Nele Däubler (Presseprecherin), Tel: 02366/303-357, Mail: n.daeubler@herten.de



