Grünes Licht für Integriertes Handlungskonzept Herten-Süd
21.06.2005 | Herten
Mittel aus Stadtumbau West genehmigt
Die Bemühungen von Bürgermeister Dr. Uli Paetzel und Stadtbaurat Volker Lindner um eine öffentliche Förderung des „Integrierten Handlungskonzepts Herten-Süd“ haben sich ausgezahlt: Ein entsprechender Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung ist am heutigen Montag bei der Stadt Herten eingegangen.
Für den ersten Förderzeitraum bis 31. Dezember 2006 sind insgesamt 1,18 Millionen Euro Fördermittel genehmigt worden. Von der Zuwendung entfallen 689.000 Euro auf Landesmittel mit einer Verpflichtungsermächtigung für das Jahr 2006 und 491.000 Euro auf Bundesmittel mit einer sofortigen Ausgabeermächtigung.
Mit dem Bund-Länder Förderprogramm „Stadtumbau West“ sollen Städte und Gemeinden in die Lage versetzt werden, sich auf Strukturveränderungen, vor allem in der Bevölkerungsentwicklung und in der Wirtschaft und den damit verbundenen Auswirkungen einzustellen. Dabei sollen städtebauliche und wirtschaftliche Anstrengungen mit sozialen Maßnahmen Hand in Hand gehen.
Von besonderer Bedeutung ist in dem Förderprogramm der Vorrang von Maßnahmen mit privater Beteiligung. Dabei ist es wichtig, dass sich städtische Aktivitäten mit denen von Bürgern, Organisationen und Institutionen verbinden.
Die Stadt Herten hat sich im September 2004 mit dem „Integrierten Handlungskonzept Herten-Süd“ um eine entsprechende Förderung beworben.
Bürgermeister Dr. Uli Paetzel: „Das Stadtumbau-West-Projekt soll dazu beitragen, die öffentliche Infrastruktur und die wirtschaftliche und soziale Situation des Stadtteils Herten Süd zu verbessern. Vorrangiges Ziel ist dabei, den weiteren negativen Entwicklungen an der Ewaldstraße entgegenzuwirken. Deshalb sollen leerstehenden Gewerbeobjekte qualitätsorientiert möglichst schnell einer Wiedernutzung zugeführt werden.“
„Integriertes Handlungskonzept Herten-Süd bedeutet auch, dass die Siedlungsstruktur in Herten-Süd durch Schaffung bedarfsgerechter Wohnstrukturen, zum Beispiel für ältere Bürger, an den veränderten Bedarf angepasst werden soll“, so Stadtbaurat Volker Lindner. „Die soziale Integration der Bürger mit Migrationhintergrund sowie die Unterstützung der Jugendlichen im Stadtteil sind für uns weitere wichtige Inhalte des Integrierten Handlungskonzepts Herten-Süd“.
Die Stadt hat hierzu ein breites Maßnahmenpaket mit einer ganzen Reihe von Projektbausteinen entwickelt, das sich zur Zeit in der Beratung und Beschlussfassung befindet.
Pressekontakt: Pressestelle, Nele Däubler (Presseprecherin), Tel: 02366/303-357, Mail: n.daeubler@herten.de



