Nachrichten aus der wöchentlichen Dienstberatung des Oberbürgermeisters
Magdeburg.
Neu: Repgow-Stipendium
Der Eike-von-Repgow-Preis, den Stadt und Otto-von-Guericke verleihen, soll künftig nur alle zwei Jahre vergeben werden. So hat es das Kuratorium zur Verleihung des Preises in seiner jüngsten Sitzung entschieden und schlägt dem Stadtrat eine entsprechende Änderung des Vertrages vor. Dafür soll es künftig alternierend ein Eike-von-Repgow-Stipendium geben, das insbesondere für Forschungen zum Magdeburger Recht vergeben werden soll. Das Stipendium ist mit 5.000 Euro dotiert und wird für die Dauer eines Jahres an Studenten oder junge Wissenschaftler vergeben.
Zusätzliche Fachkräfte
In das Programm für geförderte Stellen bei freien Trägern der Jugendarbeit (sog. Fachkräfteprogramm) können zusätzlich drei Stellen aufgenommen werden. Da sich die zuwendungsfähigen Personalkosten reduziert haben, schlägt das Jugendamt vor, für den BAJ (KJFE "HOT")eine und den Paritätischen Wohlfahrtsverband (Projekt "life" und Bürgerhaus) zwei Stellen zusätzlich zu fördern. Entscheiden muss der Jugendhilfeausschuss.
Anpassungsgebiete
Das Amt für Baurecht will Teile der Alten Neustadt und der Ortslage Rothensee als anpassungsgebiete nach Baugesetzbuch ausweisen. Damit soll die städtebauliche Erneuerung in diesem Gebieten beschleunigt werden. Zunächst wird das Amt vorbereitende Untersuchungen zur Ausweisung als anpassungsgebiete durchführen, um Entwicklungsmöglichkeiten abzuwägen. Entscheiden muss darüber der Stadtrat.
Neues Gleis für Guericke-Straße
Die MVB wollen das Straßenbahngleis in der Otto-von-Guericke-Straße erneuern. Dabei soll zwischen Hasselbachstraße und Keplerstraße ein eigener Bahnkörper entstehen, der die Neugestaltung der Haltestellen bedingt. Das Vorhaben ist mir der Stadtverwaltung abgestimmt und soll vom Stadtrat bestätigt werden.
B-Plan "Münchenhofstraße" wird aufgehoben
Der Bebauungsplan Nr. 165-3 "Münchenhofstraße" soll aufgehoben werden. Der B-Plan entstand 1992, um das Areal als Gewerbegebiet zu entwickeln und insbesondere die Verkehrserschließung zu ordnen. Da die städtebaulichen Mißstände inzwischen ausgeräumt sind, besteht keine Notwendigkeit, die aufstellung des B-Planes fortzuführen. Der Stadtrat soll deshalb seine Aufhebung beschließen.
Für Rückfragen: 540 25 10
Die öffentlichen Dokumente aus der Sitzung sind ab morgen im Ratsinformationssystem unter www.magdeburg .de verfügbar.
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