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Hebammenprojekt bekommt neue Räume

01. Juli 2005

Das Projekt "Aufsuchende Familienhilfe für junge Mütter" - besser bekannt als "Hebammenprojekt" - hat an der Friesenstraße in Leer im Haus mit der Nummer 31 neue Räume bekommen. Auch wenn der eigentliche Gedanke der „aufsuchenden“ Hilfe beibehalten werden soll, ist eine Anlaufstelle für das Projekt wichtig: „Dadurch ergeben sich für das Mitarbeiterteam zusätzliche Möglichkeiten für ihre Arbeit“, sagt Erster Kreisrat Rüdiger Reske vom Landkreis Leer.

Zusammen mit dem Vorsitzenden der Stiftung "EINE CHANCE FÜR KINDER", Professor Dr. Adolf Windorfer, weihte Reske das neue Domizil am Mittwoch ein. Windorfer betonte, dass das Projekt im Lande parteiübergreifende Zustimmung gefunden habe.

Das Mitarbeiterteam in Leer besteht aus sechs Hebammen und einer Sozialarbeiterin, die die Aufgaben koordiniert. Die Hauptaufgabe der Mitarbeiterinnen liegt darin, einer Kindesvernachlässigung vorzubeugen. Dazu gehört manchmal beispielsweise, Mutter und Vater dafür zu sensibilisieren, dem Kind die nötige Liebe und Fürsorge entgegenzubringen. Die jungen Familien können von Beginn der Schwangerschaft bis zum ersten Geburtstag des Kindes betreut werden. Wenn nötig, wird danach für eine nahtlose Integration in das soziale Netz gesorgt.

Die Mitarbeiterinnen vom „Hebammenprojekt“ haben schon konkrete Vorstellungen darüber, wozu sie die neuen Räume nutzen wollen. Sie planen Geburtsvorbereitungs- oder Rückbildungskurse speziell für die von ihnen betreuten Mütter, aber auch Babymassage und Kochkurse, in denen es darum geht, babygerechte Nahrung zuzubereiten. Die dafür nötige Küche ist jetzt vorhanden.

Für Besprechungen steht dem Team ein Gruppenraum zur Verfügung. Und sogar einen Lagerraum gibt es, in dem beispielsweise gebrauchte Babyartikel aufbewahrt werden, die die Hebammen geschenkt bekommen und bei Bedarf an Familien weitergeben.

Die neue Anlaufstelle ist unter der Telefonnummer (04 91) 9 26 – 12 56 zu erreichen. Faxe können unter der Nummer (04 91) 9 26 – 9 12 56 geschickt werden, die E-Mail-Adresse ist maria.ziolkowski@lkleer.de. Das Büro ist dienstags von 15.00 bis 18.00 Uhr und freitags von 09.00 bis 11.00 Uhr besetzt.

Finanziert wird das Projekt durch das Land Niedersachsen, die Klosterkammer Hannover, die Stiftung EINE CHANCE FÜR KINDER und vom Landkreis Leer.

Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle, Dieter Backer

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D-26789 Leer


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