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Leverkusen, 04. Juli 2005

„Landesgartenschau Leverkusen ist ein Erfolgsmodell“ – ganz NRW zu Besuch in Leverkusen

– Startschuss fürs Kinderferienprogramm und den Veranstaltungssommer auf der Gartenschau: von Helmut Lotti bis „Fury in the slaughterhouse“

Leverkusen.

„Ganz NRW kommt zur Landesgartenschau nach Leverkusen!“ – diese erfreuliche Halbzeitbilanz zog heute, nach zwölf Wochen Laufzeit, Leverkusens Oberbürgermeister Ernst Küchler gemeinsam mit dem neuen Umweltminister des Landes NRW, Eckhard Uhlenberg. 250.000 Gäste hatten bis gestern Abend die Landesgartenschau gesehen. Tatsächlich sind es 300.000 Besucher, denn Kinder bis 17 Jahre, die in Begleitung Erwachsener freien Eintritt haben, werden nicht erfasst. Ihr Anteil macht stattliche 20 Prozent aus. Dies stellte die Statistikstelle der Stadt im Juni im Rahmen einer Totalerhebung fest. Damit rückt das Gesamtziel „500.000 Besucher“ in realistische Nähe. „Mit dieser Besucherzahl sind wir auch im übertragenen Sinne im „grünen Bereich“. Unsere Landesgartenschau am Rhein ist in ganz NRW als touristisches Ziel angekommen, das ist für uns ein riesiger Erfolg!“, unterstrich Ernst Küchler. „Neuland entdecken“ – unter dem Motto war die Gartenschau am Rhein auf der gesicherten Altlast Dhünnaue Mitte am 16. April eröffnet worden. 22 Millionen Euro beträgt der Investitionshaushalt, 14, 5 Millionen Euro kamen dabei vom Land NRW. Die Zielsetzung des Landes NRW  machte Minister Eckhard Uhlenberg erneut deutlich: Die Landesgartenschau müsse weit über die sechs Monate Laufzeit nachhaltig für die Stadt als landschaftsräumlicher und städtebaulicher Meilenstein wirken. Er unterstrich: „Es wird weitergehen mit Landesgartenschauen in Nordrhein-Westfalen!“, fügte jedoch hinzu, dass über Ort, Termin und Datum erst nach einer gründlichen Bestandsaufnahme entschieden werde. Oberbürgermeister Ernst Küchler bekräftigte: „ Nach dem Ende der Gartenschau geben wir unseren neuen Rheinpark an die Bürgerinnen und Bürger zurück – er soll auch in Zukunft für alle Gäste ein Naherholungsziel sein!“ 

 

 

Ganz NRW zu Besuch auf der Gartenschau: „Die gesamte Rheinschiene und das Ruhrgebiet sind bei uns zu Gast“

Vom 1. bis 15. Juni hatte die städtische Statistikstelle 17. 604  „Spontanbesucher“ im Rahmen einer Totalerhebung nach ihren Herkunftsorten gefragt. Ergebnis: Nur 12, 6 Prozent der kurz entschlossenen Tagesbesucher kam aus Leverkusen, die überwältigende Mehrheit reiste aus dem gesamten Bundesland an: 27, 9 Prozent aus der unmittelbaren „Nachbarregion“ wie Köln und 50, 1 Prozent aus dem übrigen NRW. Stark vertreten dagegen sind die Leverkusener bei „ihrer“ Gartenschau als „Dauerkartengäste“. Die Dauerkarteninhaber (9. 300 verkaufte Karten) machen 18 Prozent der gesamten Besucherzahl aus. Die Geschäftsführer Hans-Max Deutschle und Frank Stein sind zufrieden: „Bei uns sind die gesamte Rheinschiene und das Ruhrgebiet zu Gast.“  214 Gäste insgesamt kamen aus dem Ausland – vorwiegend Belgien und Niederlande. Einer kam von ganz weit her: von „down under“ – Australien.

 

„Neuland entdecken“: 1000 Parkführungen, täglich 20 Reisebusse, 2000 Schiffsreisende, 60 Kindergeburtstage, „Verkaufsschlager“ Grünes Klassenzimmer

Geschäftsführer Hans-Max Deutschle fächerte die positive Resonanz weiter auf:  „Auf unserem Busparkplatz haben wir täglich rund 20 Reisebusse aus ganz NRW,  und bisher haben wir mit unseren 160 ehrenamtlichen Kräften 1000 Parkführungen bewältigt!“ Beliebt sind vor allem die touristischen Kombiangebote: Spitzenreiter ist der Parkbesuch inklusive einer Besichtigung des „BayKomm“ und einer Bayer-Werksrundfahrt. Oberstes Ziel der Landesgartenschau in Leverkusen war die Rückkehr an den Rhein. Aus diesem Grund freuen sich die Organisatoren besonders über die 42 Ausflugsschiffe, die bisher in Leverkusen angelegt haben. 2000 Passagiere aus Köln, Bonn und Düsseldorf waren an Bord. Bis Ende der Schau hoffen die Organisatoren auf 6000 Schiffsgäste. Ein wahrer „Verkaufsschlager“ ist das „Grüne Klassenzimmer“. Bis Ende der Schau werden 55.000 Kinder mit ihren Lehrern und Erziehern an den Umwelt- und Naturkursen teilgenommen haben. Einzelne Kurse sind noch zu buchen. 

 



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