Auftakt für den Stadtumbau West in Herten-Süd

13.07.2005 | Herten

Stadtteilkonferenz am 11. September

In seine Umsetzung geht das "Integrierte Handlungskonzept Herten-Süd", nachdem die politischen Beschlüsse für die verschiedenen Projekte gefasst wurden und die Förderzusage der Bezirksregierung eingegangen ist. Am Sonntag, 11. September fällt mit einer "Stadtteilkonferenz" der symbolische Startschuss für das auf fünf Jahre ange-legte Projekt für den Stadtumbau. Darauf verständigte sich der Lenkungskreis in seiner Sitzung.

Die Stadtteilkonferenz findet am Sonntag, 11. September 2005 von 11 Uhr bis 18 Uhr im Bürgerhaus Herten-Süd statt. In der Veranstaltung können die Bewohner des Stadtteils das Konzept für den geplanten Stadtumbau und dessen einzelne Handlungsschwerpunkte näher kennen lernen. Geboten wird an diesem Tag ein umfangreiches Programm. Zu den einzelnen Themenfeldern des Integrierten Handlungskonzeptes Herten-Süd sind im Bürgerhaus Infostände aufgebaut. Stadtteilbegehungen machen auf die vorhandenen Problemstellungen aufmerksam. Gemeinsam sollen Lösungsvorschläge diskutiert werden.

Neben einer Teilnahme an der Veranstaltung können die Bürger ihre Bereitschaft zur künftigen Mitarbeit an den Projekten anmelden. Ziel der Stadtteilkonferenz ist es, die Bürgerinnen und Bürger, unter der Fragestellung "Was kann ich für meinen Stadtteil tun?", für das Projekt zu gewinnen um gemeinsam an einer positiven Entwicklung von Herten-Süd mitzuwirken.

Mit dem Integrierten Handlungskonzept Herten-Süd soll die öffentliche Infrastruktur und die wirtschaftliche und soziale Situation des Stadtteils Herten-Süd verbessert werden.

Ein Handlungsschwerpunkt des Konzepts widmet sich der Ewaldstraße. Hierbei gilt es den gewerblichen Funktionsverlust zu mildern und eine städtebauliche Aufwertung dieser Hauptverkehrsstraße mit ihren markanten Gründerzeithäusern zu erzielen.

Leerstehende Gewerbeobjekte sollen einer qualitätsorientierten Wiedernutzung zugeführt werden. Die Attraktivität der Gebäude soll durch Schaffung von bedarfsgerechten Wohnungen und einem Fassaden- und Hofflächenprogramm gesteigert werden.

Der zweite Schwerpunkt des Stadtumbauprogramms leitet sich aus der demografischen und soziale Entwicklung des Stadtteils ab. Mit der Bereitstellung von seniorengerechtem Wohnraum, der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen und der sozialen Integration von Bürgern mit Migrationhintergrund soll die Situation in Herten-Süd verbessert werden.

Aufgrund der Spannweite der verschiedenen Projekte kann das Integrierte Handlungskonzept Herten-Süd nur gemeinsam umgesetzt werden, unter Beteiligung aller im Stadtteil tätigen Akteure. Neben der Stadt sind daher die unterschiedlichen Kräfte - von den Vereinen, Verbänden, Kirchengemeinden, Religionsgemeinschaften, Schulen, Kindergärten, karitativen Organisationen bis hin zu den Wohnungseigentümern - in einen gemeinsamen Lenkungskreis eingebunden. In dem Gremium werden alle Projekte diskutiert, abgestimmt und gesteuert. Von hier aus erfolgen auch Vorschläge für weitere oder ergänzende Projekte.

Ansprechpartnerin für Projekt-Interessierte bei der Stadt Herten ist Dr. Claudia Fründ, Stadtentwicklung, Telefon 02366-303502, E-Mail: c.fruend@herten.de.

Pressekontakt: Pressestelle, Svenja Küchmeister, Telefon: 02366-303227, eMail: s.kuechmeister@herten.de