Leer/Ihrhove -Polizei und Landkreis weisen in einer gemeinsamen Pressemitteilung darauf hin, dass die Täter, die wegen eines Angriffs auf einen Busfahrer der Nachteule gesucht wurden, ermittelt werden konnten. Ein anonymer Hinweis führte zu dem aus Ihlow stammenden Haupttäter und seinen in Moormerland und Papenburg wohnhaften Komplizen.
Landrat Bernhard Bramlage zeigte sich über das schnelle Ermittlungsergebnis sehr erfreut. Dieses sei notwendige Voraussetzung dafür, das Angebot der Nachteule im Sinne aller Fahrgäste auch weiterhin vorhalten zu können, so Bramlage weiter. Jetzt bestünden keine Bedenken mehr, die Nachteule weiterfahren zu lassen, da eine Wiederholungstat ausgeschlossen sei.
Wie berichtet, war es am frühen Sonnabendmorgen, den 9. Juli, vor der Diskothek Limit in Ihrhove zu einem Angriff auf den Busfahrer der Nachteule gekommen, an dem insgesamt vier Jugendliche beteiligt waren. Auch der Sicherheitsdienst, der die Nachteule begleitete, hatte den Angriff nicht verhindern können. Der verletzte Busfahrer musste sich im Kreiskrankenhaus behandeln lassen. Da der Landkreis die Sicherheit des Busfahrers und der übrigen Fahrgäste dauerhaft gefährdet sah, hatte er angekündigt, den Betrieb der Nachteule auf dieser Linie einzustellen, sollten die Schuldigen nicht ermittelt werden. Auf die Ergreifung der Täter wurde von der Weser-Ems-Bus GmbH zusätzlich eine Belohnung ausgesetzt.
Bramlage bedankte sich bei der ermittelnden Polizeikommissarin Svenia Temmen der Polizeistation Westoverledingen und dem Polizeidirektor Johannes Lind, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Leer-Emden, ausdrücklich für die schnelle und nachhaltige Ermittlungsarbeit.
Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle: Herbert Buscher
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