Raumluftmessungen in der Willy-Brandt-Schule abgeschlossen
26.07.2005 | Herten
Ergebnisse seit gestern abend bekannt: positive Resultate
Ein erfreuliches Gesamtergebnis brachte die erneute Raumluftmessung in der Willy-Brandt-Schule: Trotz der sommerlichen Temperaturen im Messzeitraum wurden zum Teil Verringerungen, zum Teil nur geringe Erhöhungen der Schadstoffbelastung in der Luft festgestellt.
Wie bereits berichtet, waren im Rahmen der Schadstoffuntersuchungen in der Willy-Brandt-Realschule im April 2005 Raumluftkonzentrationen zwischen 800 – 1.500 ng PCB/ m³ Luft in allen Räumen gemessen worden.
Bei diesen Raumluftkonzentrationen (zwischen 300 und 3.000 ng PCB/ m³ Luft) ist nach der PCB-Richtlinie NRW die Quelle der Schadstoffbelastung aufzuspüren und mittelfristig zu beseitigen.
Inzwischen wurde durch regelmäßiges Lüften sowie gründliche Reinigungen und Entstaubungen der Räume eine Verminderung der PCB-Konzentrationen erreicht.
Zu Beginn der Ferien wurden bei sommerlichen 25 bis 26 Grad erneute Kontrollen, d.h. Raumluftmessungen durchgeführt.
Erfreulich ist, dass auch die Hitze zu keiner wesentlichen und damit bedenklichen Erhöhung der Raumluftkonzentrationen geführt haben. In 4 von 10 Proben konnte sogar festgestellt werden, dass die Vorsorgemaßnahmen (regelmäßiges Lüften) zu einer deutlichen Verringerung der Werte beigetragen haben.
Gemeinsam mit der Firma MTM, die diese Untersuchungen im Auftrag der Stadt Herten durchgeführt hat, und verschiedenen Fachingenieuren wird z.Zt. an einem umfangreichen Sanierungskonzept gearbeitet.
Pressekontakt: Pressestelle, Nele Däubler (Presseprecherin), Tel: 02366/303-357, Mail: n.daeubler@herten.de



