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Kinder nehmen Spielplatz in Hovesath in Besitz

Borken - 04. August 2005. Sebastian Weiß, neuer Auszubildender bei der Stadt Borken, weiß in diesen Tagen abends was er getan hat. Weiß macht eine Ausbildung zum Straßenwärter beim Baubetriebshof. Zusammen mit drei weiteren Kollegen ist er seit Anfang dieser Woche damit beschäftigt, den Spielplatz im Wohngebiet Hovesath herzustellen.

„Die Kinder haben förmlich darauf gewartet, dass die Arbeiten zum Neubau des Spielplatzes in Angriff genommen werden.“, so Stadtpressesprecher Bernd Kemper. So ist es auch kein Wunder, dass der Baufortschritt täglich von mehr als 30 Kindern beobachtet wird. Direkt nach Freigabe durch die städtischen Arbeiter werden die einzelnen Spielgeräte von den Kindern sofort in Besitz genommen.

Die Fläche des Spielplatzes wurde im Juni dieses Jahres bereits mit Rasen eingesät. Hierzu mussten circa 800 Kubikmeter Boden zusätzlich aufgebracht werden. In diesem Zusammenhang ist auch der letzte Abschnitt des Fußweges von der Langen Stiege über die Nina Winkel Str. bis zum Einkaufszentrum Hovesath fertiggestellt worden.

Zu diesem Zeitpunkt wurde auch schon der Sandkasten in neuer Bauweise angelegt. Die Einfassung besteht nicht mehr aus Balken, Bohlen oder Palisaden, die mit den Jahren verfaulen, sonder aus Pflastersteinen. Diese sind so verlegt, dass sie zum Sandkasten hin abfallen. Sand, der durch das Spielen auf den Pflasterbelag liegen bleibt, wird bei Regen automatisch wieder zurückgespült. Der Wartungsaufwand wird hierdurch auf ein Minimum reduziert.

Insgesamt besteht der Spielplatz aus einer Seilkletterpyramide, einer Vogelnestschaukel, einem Trampolin, einem Dreistufenreck, einer Hangrutsche, einem Spielhaus, einem Sandbagger und Federspielgeräten. Zu einem späteren Zeitpunkt wird noch ein Kletterelefant aufgestellt. Lieferschwierigkeiten der Herstellerfirma verzögern die Aufstellung des Gerätes um einige Wochen.

Ende der Woche wird Sebastian Weiß und seine Kollegen mit den Arbeiten an dem neuen Spielplatz fertig sein. Die Kosten für die Geräte und für die Aufstellung belaufen sich auf annähernd 20.000 Euro. Insgesamt gibt die Stadt jährlich rund 260.000 Euro für den Neubau und die Unterhaltung von Spielplätzen aus.

Der neue städtische Azubi konnte so schon in der ersten Woche kräftig mit Hand anlegen. Mit der Handwalze hat er den nachträglich frisch eingesäten Rasen eingewalzt und beim Aufbau der Geräte mitgeholfen. Fazit von Weiß: „Natürlich war die erste Woche anstrengend, aber wenn man mit der Arbeit so vielen Kindern eine Freude macht, macht die Arbeit natürlich zusätzlich Spaß.“

Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de

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Neubau Spielplatz Hovesath 1



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Neubau Spielplatz Hovesath 2



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Neubau Spielplatz Hovesath 3



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