Senioren lassen von sich hören
23.08.2005 | Herten
Hertener Bürgerinnen und Bürger werden "Funkreif"
Das Radio ist ein vertrauter Begleiter im Leben von Senioren. Aber nicht nur das: Immer mehr Senioren greifen selbst zum Mikrofon und bringen sich mit ihren Beiträgen aktiv ein. Seniorinnen und Senioren, die auch "mitmischen" möchten, haben unter der Federführung der Landesarbeitsgemeinschaft Lokale Medienarbeit in NRW am Montag im Zukunftszentrum Herten eine spezielle Kursreihe begonnen.
Thomas Bruchhausen, freier Hörfunkjournalist, vermittelt den Teilnehmern das Rüstzeug für eigene Radioproduktionen. Neben einer Einführung in die Radiolandschaft NRW und die Möglichkeiten des Bürgerfunks, üben die zukünftigen Journalisten dann auch im Recklinghäuser Studio. Interviewtechniken stehen ebenso auf dem Seminarprogramm, wie eine Einführung in den digitalen Schnitt.
Noch ist das Metier ganz neu für die meisten Kursteilnehmer. Im Seminar sammeln sie erste Erfahrungen und entscheiden danach, ob sie am Ball bleiben wollen.
Die Hertenerin Bärbel Eisert-Iserloh, Initiatorin des Kurses, hat schon ganz konkrete Zukunftspläne: "Ich wünsche mir, dass aus dem Kurs in Herten eine aktive Bürgerfunkgruppe entsteht, die über die vielen Kultur- und Stadtereignisse in Herten berichten kann."
Unterstützung hat ihr Susanne Barth zugesagt, die bei der Stadt Herten für das Projekt vital50plus verantwortlich ist. Das Land fördert die Radioarbeit der Senioren als bürgerschaftliches Engagement.
Pressekontakt: Pressestelle, Svenja Küchmeister, Telefon: 02366-303227, eMail: s.kuechmeister@herten.de



