Vorträge und Diskussion zum Thema "Leben erhalten": Gesundheitsversorgung in Magdeburg
Magdeburg.
Unter dem Titel "Leben erhalten - Gesundheitsvorsorge und -versorgung in Magdeburg" bieten das Gesunde Städte Projekt und die Volkshochschule Magdeburg am Mittwoch, 12. Oktober, eine Informationsveranstaltung an. Neben Dr. Eva Brinkschulte von der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke Universität werden auch Uwe Deh von der AOK Magdeburg und Barbara Franke, Leiterin des Sozialen Dienstes der Landeshauptstadt Magdeburg, mit ihren Referaten über die Gesundheitsversorgung in Magdeburg informieren. Die Veranstaltung beginnt um 17:00 Uhr im Neuen Rathaus, Bei der Hauptwache 4, Konferenzraum III, und ist kostenfrei.
"Gerade medizinische Versorgungsstrukturen haben im Laufe der Jahre zahlreiche Verbesserungen erlebt und somit das Wohlbefinden unserer Bürgerinnen und Bürger bestimmt", erläutert die Leiterin der Volkshochschule Angela Gorr zum Hintergrund. Ein Blick in die Historie, die Analyse jetziger Versorgung und ein Ausblick in die Zukunft stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Aber auch ein ganz konkretes Anliegen soll verfolgt werden: "Wer soll im Ernstfall Entscheidungen treffen, wenn ich selbst vorübergehend oder auf Dauer nicht mehr in der Lage dazu bin? - Diese Frage haben die wenigsten für sich beantwortet", erklärt die Leiterin des städtischen Sozialen Dienstes Barbara Franke. "Ein weit verbreiteter Irrglaube ist es, dass der Ehepartner kraft Gesetzes diese Befugnis hat. Aufklärung ist in dieser Hinsicht dringend notwendig." Mit ihrem Referat zum Thema Vorsorgevollmacht setzt Barbara Franke den Schlusspunkt des etwa zweistündigen Informationsangebots.
Die Veranstaltung ist Teil der Jahresreihe "Lebenslinie Magdeburg" des Gesunde Städte Projekts und der Volkshochschule, die am 9. November mit dem Thema "Sterbebegleitung und Trauerarbeit" endet.
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