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Magdeburg, 14. Oktober 2005
Schinkels Bau wird ein "Haus der Musik"
Saniertes Gesellschaftshaus feierlich eröffnet

 

Mit dem symbolischen Schnitt durch das Absperrband gab Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper heute gemeinsam mit dem Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Jan-Hendrik Olbertz das sanierte Gesellschaftshaus am Klosterbergegarten wieder für die Öffentlichkeit frei. "Es ist ein Schmuckstück geworden, das vor allem der Musik eine Heimstatt werden soll."

Bereits im Oktober 1999 begann die Sanierung des 180 Jahre alten Gebäudekomplexes, für den der berühmte Architekt Karl Friedrich Schinkel einst die Ideen geliefert hatte. 4,3 Mio. Euro wurden im ersten Bauabschnitt verbaut, im August 2003 konnten der Schinkelsaal - einer von zwei großen, repräsentativen Sälen - sowie vier Kabinette im ersten Obergeschoss wieder für die öffentliche Nutzung freigegeben werden.

In einem zweiten Bauabschnitt, in dem weitere 4,75 Mio. Euro investiert wurden, wurde die Foyers und Treppenhäuser saniert sowie der Gartensaal und drei weitere Kabinette im ersten Obergeschoss und die komplette Haustechnik erneuert. Außerdem erhielt das Haus einen Behinderten- und Lastenaufzug und eine Terrasse zum Garten. Im zweiten Obergeschoss wurden Büroräume geschaffen.

Gefüllt wird das Haus künftig vor allem mit Musik - die beiden Säle werden schon seit einigen Wochen für Musikveranstaltungen und die Konzertanrechte der Stadt genutzt. Zu den Nutzern gehört zudem das Zentrum für Telemann-Forschung und -Pflege, dass hier nicht nur verbesserte Arbeitsbedingungen, sondern auch repräsentative Räume für Tagungen und Konferenzen rund um Telemann gefunden hat. Auch die Telemann-Festtage werden ab 2006 im Gesellschaftshaus stattfinden.

Dass das Haus tatsächlich ein "Haus der Musik" wird, dazu werden schon bald Vereine und Verbände beitragen. Demnächst wird z.B. der Landesverband der Musikschulen hier sein Domizil finden und nicht nur Büros, sondern auch Säle und Kabinette für verschiedene Musikveranstaltungen nutzen - für Konzerte, Musikwettbewerbe und Weiterbildungsveranstaltungen. Auch andere Vereine und Instrumentalgruppen können das Haus für ihre Veranstaltungen nutzen.

"Mit dem sanierten Gesellschaftshaus haben wir im Jahr unseres 12hundertjährigen Stadtjubiläums ein Stück historisches Magdeburg zurückgewonnen", freut sich Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper über das Kleinod am Eingang zum Stadtteil Buckau. Die Sanierung folgt den alten Bauakten, alle späteren Einbauten wurden entfernt. So sind die öffentlichen Räume - Foyer und Treppenaufgänge, Säle und Kabinette wieder in ihrer ursprünglichen Gestaltung zu erleben.

Gebaut wurde das Gesellschaftshaus in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts nach Ideen und Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel. Der klassizistische Flügelanbau auf der Südseite entstand 70 Jahre später und wurde 1897 eingeweiht.

Die grundlegende Sanierung des Gesellschaftshauses kostete rund 9,6 Mio. Euro und wurde vom Bund mit einer halben Million Euro gefördert. Die Aufträge gingen überwiegend an Firmen aus Magdeburg und Sachsen-Anhalt.



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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