"MOVE" hilft bei Suchtvorbeugung

17.11.2005 | Herten

Jugendschutz und Drogenhilfe bieten interessante Fortbildung an

Viele Jugendliche sammeln Erfahrungen mit Alkohol und illegalen Substanzen wie Cannabis und Ecstasy. Auswirkungen und Folgen sind oft nicht bekannt und bleiben meist eine ganze Weile unerkannt. Deshalb sind Maßnahmen nötig, um der Entwicklung in die Abhängigkeit vorzubeugen. Hier setzt "MOVE" an.

Dem städtischen Kinder- und Jugendschutz und der Drogenberatungsstelle ist es gelungen, das Fortbildungsangebot der Landeskoordinierungsstelle Suchtvorbeugung nach Herten zu holen.

Vom 29. November bis zum 1. Dezember 2005 finden die Fortbildungen jeweils von 9.45 Uhr bis 18 Uhr auf dem Hof Wessels, Langenbochumer Straße 341, 45701 Herten statt.

Angesprochen sind alle Personen, die mit Jugendlichen zusammenarbeiten - in der außerschulischen Jugendarbeit, in Einrichtungen der Jugendhilfe, in Schulen, in Sportvereinen oder im Eventbereich arbeiten. Die Teilnahmegebühr für die dreitägige Fortbildung beträgt 80 € (50 € für städtische Mitarbeiter).

MOVE steht für "MOtivierende KurzinterVEntion bei konsumierenden Jugendlichen" und vermittelt den Mitarbeitern ein Instrumentarium, um bestehende Gesprächssituationen effektiver zu nutzen. So können kurze Beratungsgespräche "zwischen Tür und Angel" durchaus Wirkung zeigen.

MOVE motiviert die Jugendlichen und gibt Denkanstöße, MOVE stärkt die Bereitschaft zur Verhaltensänderung und MOVE verbessert die Kommunikation zwischen Jugendlichen und Kontaktpersonen in den Einrichtungen.

Anmelden kann man sich bis zum 21. November bei Anja Gröschell, Tel. 02361 - 485221 (Anrufbeantworter) oder 02361 - 36022 bzw. bei Sylvia Steffan, Tel. 02366 - 303197

Pressekontakt: Pressestelle, Svenja Küchmeister, Telefon: 02366-303227, eMail: s.kuechmeister@herten.de