Breiter Konsens über die künftige Arbeitsweise im Gleichstellungsbeirat
16.11.2005 | Herten
Sitzung vom 18. November ist auf Januar verschoben
Die CDU-Mitglieder im Gleichstellungsbeirat hatten nach der zweiten Beiratssitzung mit Schreiben an den Bürgermeister angekündigt, unter den gegebenen Bedingungen künftig nicht mehr mitarbeiten zu wollen. Gleichstellungspolitik ist in Herten aber ein zu wichtiges Thema, als dass wir einen solchen Schritt einfach in Kauf nehmen dürfen. Um Lösungen für eine effektivere Beiratsarbeit zu erarbeiten, fand am 27. September 2005 auf der Ebene des Gleichstellungsbeirats ein Treffen mit den Sprecherinnen der Teil-Fraktionen, der Vorsitzenden und der stellvertretenden Vorsitzenden statt.
Wichtige Ergebnisse aus diesem Gespräch, bei dem alle Fraktionen beteiligt waren, sich eingebracht haben und die Ergebnisse nach anschließender Rücksprache in ihrer Fraktion tragen:
- Die Sprecherinnen, die Vorsitzende, die stellv. Vorsitzende und die Gleichstellungsbeauftragte (GleiB) treffen sich regelmäßig vor der Beiratsitzung.
- Die Tagesordnung soll von der Gleichstellungsbeauftragten und der Vorsitzenden vorbereitet werden. Die Mitglieder können im Vorfeld Einfluss auf die Tagesordnung nehmen.
- Bereits beschlossene Vorlagen ("Altvorlagen") werden nicht in der Tagesordnung aufgeführt und diskutiert. Ein Kurzbericht (kurze Inhaltsangabe, wenn relevant) auf diese Vorlagen mit dem erzielten Abstimmungsergebnis aus dem Fachausschuss ist ausreichend.
- Referenten/Vortragende sollen bei ihrem Vortrag von vornherein die geschlechter- und gleichstellungsspezifischen Schwerpunkte in den Vordergrund stellen. Die GleiB soll bei der Vorbereitung der jeweiligen Sitzung darauf hinwirken.
- Die Sitzung des GB muss einen separaten Tagungstermin haben. Sitzungsbeginn soll grundsätzlich 16:00 Uhr sein. Der Beirat soll vor dem HuFA und möglichst nach den anderen Ausschüssen tagen - jeweils an einem Freitag.
- Die Mitglieder des GB sehen ihre Aufgabe darin, sich grundsätzlich bei den Vorlagen und Diskussionsthemen auf die geschlechterspezifischen Schwerpunkte zu konzentrieren.
- Bei Unstimmigkeiten, Befindlichkeiten, Kritik an der Arbeitsweise des Beirates ist die erste Ansprechpartnerin die Vorsitzende und/oder die Gleichstellungsbeauftragte.
Die Vorsitzende des Beirats, Heike Dignaß, hofft, dass die getroffenen Vereinbarungen auf Dauer tragfähig sind und der Beirat erfolgreiche Arbeit leisten kann.
Aufgrund einer Erkrankung der Vorsitzenden konnte die Vorbereitung der für November vorgesehenen Sitzung des Gleichstellungsbeirates nicht wie vorgesehen erfolgen. Deshalb wird die Sitzung im Einvernehmen mit der stellvertretenden Vorsitzenden und den Sprecherinnen auf Januar verlegt.
Pressekontakt: Pressestelle, Svenja Küchmeister, Telefon: 02366-303227, eMail: s.kuechmeister@herten.de



