Herten und Recklinghausen ziehen an einem Strang

21.11.2005 | Herten

Enge Zusammenarbeit für die nächsten Jahre beschlossen

Die Zusammenarbeit der Städte Herten und Recklinghausen wird künftig intensiviert. Am heutigen Vormittag haben zum ersten Mal die Verwaltungsvorstände der beiden Kommunen gemeinsam getagt und beschlossen, alle Möglichkeiten der Interkommunalen Zusammenarbeit auszuschöpfen.

Damit sollen in möglichst vielen kommunalen Aufgabenfeldern Synergieeffekte erzeugt werden, so die Idee der Bürgermeister Dr. Uli Paetzel und Wolfgang Pantförder. „Wir erhoffen uns spürbare Qualitätsverbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger“, so Uli Paetzel nach der Sitzung.

Kurz- und mittelfristig sind zunächst folgende Schritte geplant:

·        Im Jahr 2006 sollen die beiden Wirtschaftsförderungen der Städte eng kooperieren. Dies wird sich unter anderem in gemeinsamen Außenauftritten und gemeinsamer Akquise äußern.

·        Als Einstieg in eine abgestimmte Stadtentwicklungspolitik sollen ab dem Jahr 2006 die Flächennutzungspläne beider Städte in den Gremien beider Städte diskutiert und beraten werden. Vor allem in den Bereichen Verkehr, Grünflächen, Gewerbe und Wohnen soll hier stärker als bisher gemeinsam beraten und abgeglichen werden.

·        In einem Benchmarking sollen verschiedenste Verwaltungsbereiche und –leistungen verglichen werden, um Stärken und Schwächen beider Kooperationspartner zu analysieren und voneinander zu lernen.

 

Eine intensive Beteiligung der Personalräte, der Kommunalaufsicht und ggf. der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) ist vorgesehen.

 

Pressekontakt: Pressestelle, Nele Däubler (Pressesprecherin), Tel: 02366/303-357, Mail: n.daeubler@herten.de