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Schulden: Borken schneidet gut ab
Borken - 23. Dezember 2005. (wen). Also wie es privat bei den Borkenern aussieht, das wissen wir natürlich nicht. Zumindest bei den städtischen Verbindlichkeiten stehen sie aber nur gering in der Kreide. Dies geht aus "Statistik aktuell" des Kreises Borken hervor, die gestern veröffentlicht worden ist.
Weil in den Vergleichsstädten noch nicht alle Etats unter Dach und Fach sind, hat der Kreis die Vergleichszahlen für 2004 herangezogen. Am 31. Dezember 2004 lag die Pro-Kopf-Verschuldung der Stadt Borken bei 298 Euro. Im kommenden Jahr soll sie laut Haushaltsplan für das Jahr 2006 sogar auf 173 Euro zurückgehen. Das Guthaben würde dann die Schulden sogar überschreiten.
Der Schuldenstand pro Einwohner der Gemeinden in der Größenklasse von 20.000 bis 50.000 Einwohnern in Nordrhein-Westfalen lag dagegen am 31. Dezember 2004 bereits bei 1465 Euro " mit steigender Tendenz. Im Kreis Borken ist dieser Wert in etwa von der Stadt Bocholt erreicht worden. Am stärksten verschuldet pro Einwohner zeigt sich die Stadt Gronau, was unter anderem an der schwierigen Wirtschaftslage und hohen Sozialkosten in der Dinkelstadt liegt. Auch Ahaus, Vreden und Stadtlohn haben höhere Pro-Kopf-Verschuldungen als die Kreisstadt.
23. Dezember 2005 - Quelle: Borkener Zeitung
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