Ideen für neue Verkehrs- und Freiflächen an der Hauptpost
Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten im Foyer der Probstei
Magdeburg.
Zur "Neugestaltung von Verkehrs- und Freiflächen im Bereich St. Sebastian/Hauptpost" hatte die Landeshauptstadt Magdeburg im vergangenen Jahr einen Architektenwettbewerb ausgelobt. Sieben Arbeitsgruppen aus Architekten, Landschaftsarchitekten und Verkehrsplanern hatten sich daran beteiligt. Ab kommenden Montag werden die Ideen im Foyer der Probstei in der Max-Joseph-Metzger-Straße ausgestellt.
Das Wettbewerbsgebiet liegt größtenteils innerhalb des Erhaltungssatzungsgebietes "Domplatz/Südliches Stadtzentrum". Im Rahmen des Städtebaulichen Denkmalschutzes sollen in den nächsten Jahren die Max-Joseph-Metzger-Straße, die öffentlichen Flächen um die Kirche St. Sebastian und der Durchgang hinter der Jugendherberge zur Leiterstraße neu gestaltet werden. Im Bereich der Kirche St. Sebastian soll die Verkehrsführung geändert werden, so dass um die Kirche ein neuer Platz mit Aufenthaltsqualität entsteht.
Die Landesregierung Sachsen-Anhalts plant, die Justizbehörde des Landes künftig in der Hauptpost unterzubringen. Für dieses neue "Justizzentrum" fehlen Stellplätze in der Umgebung der Hauptpost. Im Rahmen des Wettbewerbs sollen deshalb u.a. Vorschläge zur Unterbringung des ruhenden Verkehrs erarbeitet werden.
Durch den Architektenwettbewerb will die Landeshauptstadt Magdeburg die Neugestaltung des Gebietes anstoßen. Die Vorschläge zur Unterbringung des ruhenden Verkehrs sollen dazu dienen, dem Bauherren verschiedene Möglichkeiten zur Schaffung der benötigten Stellplätze zu veranschaulichen.
Sieben Entwürfe wurden zum Wettbewerb eingereicht. Am 17. November 2005 hat das Preisgericht die eingereichten Entwürfe begutachten gekürt. Zur Jury gehörten der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr Herr Werner Kaleschky und der Leiter des Stadtplanungsamtes Herr Dr. Eckhart Peters. Als weitere Fachpreisrichter nahmen Herr Dr. Jahn, Verkehrsplaner, Magdeburg, Herr Pfotenhauer, Architekt und Stadtplaner, Berlin, Frau Prof. Haase, Hochschule Anhalt, Frau Prof. Mensing de Jong, TU Dresden sowie Frau Roos, Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin, Denstedt b. Weimar teil.
Die Jury entschied, keinen 1. Preis, aber zwei 2. Preise zu vergeben. Sie empfahl zudem dem Auslober des Wettbewerbs, beiden Preisträgern die zur Umsetzung des Wettbewerbsentwurfes erforderlichen weiteren Planungsleistungen für die Verkehrs- und Freiflächenplanung zu übertragen.
Die Wettbewerbsarbeiten werden ab 9. Januar 2006 für die Dauer von 14 Tagen im Foyer der Propstei, Max-Joseph-Metzger Straße 1a, ausgestellt. Die Ausstellung wird am kommenden Montag (9.01.2006) um 18.00 Uhr eröffnet.
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