Hallensperrung an der Städtischen Realschule ist aufgehoben

10.01.2006 | Herten

Ausgiebige Prüfung hat ergeben, dass keine Gefahr besteht

Entwarnung für die Städtische Realschule: Nach einem Ortstermin mit einem unabhängigen Prüfstatiker hat sich am Dienstag herausgestellt, dass an der kurzfristig gesperrten Sporthalle der Schule nur stabilisierende Maßnahmen notwendig sind. Eine Gefährdung für die Nutzer der Halle besteht nicht.

Ende letzter Woche war bei einer Routineuntersuchung festgestellt worden, dass sich einige Klinker aus der Wand gelöst hatten.

Von innen wie von außen wurde die Halle nun detailliert unter die Lupe genommen. Um Gewissheit über die Standsicherheit zu haben, wurde unter anderem die Decke geöffnet, um die Auflagen zu prüfen. Auch hier gab es Entwarnung.

Anhand von Messprotokollen aus dem Jahr 1997 stellte der Prüfstatiker fest, dass sich der Hallenkörper bewegt hat. Bei dem Hallenkörper handelt es sich um eine Stahlbetonskelettkonstruktion, die in sich ausgesteift ist. Die Untersuchung am Dienstag hat ergeben, dass sowohl das Tragwerk als auch die Wand in Ordnung und nicht gefährdet sind.

Daraus ergibt sich, dass keine gravierenden Arbeiten notwendig sind, sondern lediglich Steine fixiert und Risse entfernt werden müssen.

Dass in dem Bereich Paschenberg tektonische Störungen vorliegen, ist seit langen bekannt. Auch, dass es dort bergbaubedingte Schäden gibt. Deshalb wird der ZBH das Gespräch mit dem Bergbau suchen. Außerdem ist geplant, eine erneute Messung zu veranlassen, um Vergleichswerte zu denen aus dem Jahr 1997 zu haben.

Das wichtigste ist aber zunächst: Es besteht keine Gefahr für die Nutzer der Sporthalle und die Halle steht ab Mittwoch wieder für den regulären Betrieb zur Verfügung.

Pressekontakt: Pressestelle, Svenja Küchmeister, Telefon: 02366-303227, eMail: s.kuechmeister@herten.de