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Polnische Kunst in Solidarnosc-Zeiten
Tischgespräch des Kunstvereins zur Sonnewend-Ausstellung im Stadtmuseum
Borken - 11. Januar 2006. Die Filmregisseure Roman Polanski, Andrzej Waida und Krzysztof Kieslowski sind uns halbwegs bekannt, Literaturfreunde mögen Andrzej Szczypiorski und Nobelpreisträger Czeslaw Milosz gelesen haben.
Von der vielseitigen Kunst und von der Musik im realsozialistischen Polen der 70er und 80er Jahre und von den kulturellen Aufbrüchen während der Solidarnosc-Zeit wissen wir wenig. Dabei leben in der Bundesrepublik erstaunlich viele polnische Kulturschaffende, die ihre akademische Ausbildung in Posen, Warschau oder Breslau absolviert, mittlerweile Anregungen der westdeutschen Kulturszene verarbeitet und einen unabhängigen Blick auf die Verhältnisse hüben und drüben gewonnen haben.
Am kommenden Samstag, den 14. Januar berichten auf Einladung des Kunstvereins Borken – artline und mehr e.V. das Künstler-Ehepaar Piotr und Ilona Sonnewend (Legden), die Kunstkritikerin Margareta Macke, der Maler Jan Bresinski (beide Windeck) und der Konzertmusiker Piotr Rangnau (Gronau) im Stadtmuseum Borken von ihren Erfahrungen in Polen und Deutschland.
Das Tischgespräch beginnt um 17.00 Uhr, der Eintritt beträgt 4,00 €. Die „Kulisse“ bildet die aktuelle Kunstvereinsausstellung mit Grafiken und Zeichnungen von Piotr Sonnewend.
Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de
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