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Aufruf zum Welt-Lepra-Tag

23. Januar 2006

Redaktionshinweis:

Die "Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe" e.V. hat Herrn Landrat Bernhard Bramlage um Unterstützung zum Welt-Lepra-Tag am 29. Januar 2006 gebeten, indem der diesjährige Spendenaufruf an die örtlichen Medien weitergegeben wird. Gern kommen wir dieser Bitte nach und übersenden Ihnen nachfolgend den Aufruf.

Das Hilfswerk kann seine Arbeit nur mit Spenden der deutschen Bevölkerung leisten und wäre für die Angabe des Spendenkontos sehr dankbar.

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Zum Welt-Lepra-Tag 2006

Millionen Menschen leiden in der „Dritten Welt“ an den Folgen von Lepra. Sie sind behindert, entstellt oder ausgestoßen. Zwar ist die Krankheit heilbar, denn das Bakterium lässt sich mit Antibiotika gut abtöten, aber die Verstümmelungen und Entstellungen bleiben.

Oft werden nicht nur die Kranken selbst, sondern auch ihre Familien, ihre Kinder oder gar Enkelkinder zu Opfern. Auch sie werden von der Gesellschaft ausgegrenzt. In Indien und Afrika sind nach wie vor ganze Gemeinden, die früher einmal Leprakolonien waren, wirtschaftlich und sozial benachteiligt. Ihnen droht die Verelendung.

Diese Menschen brauchen dringend unsere Unterstützung. Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) kümmert sich seit fast 50 Jahren um Kranke und Ausgestoßene. In unseren Projekten werden sie nicht nur geheilt, ihnen und ihren Familien wird eine neue Existenz ermöglicht. Erwachsene erhalten zum Beispiel zinsgünstige Darlehen als Anschubfinanzierung für kleine Handwerksbetriebe. Kinder bekommen eine Schulausbildung. Für Behinderte werden unter anderem Bein-Prothesen hergestellt.

Als traditionsreiche Hilfsorganisation sind wir ein seriöser Partner für kirchliche Einrichtungen und staatliche Gesundheitsdienste, mit denen wir in der „Dritten Welt“ zusammenarbeiten. Wie sagte Bundespräsident Horst Köhler, als er das DAHW-Krankenhaus Bisidimo in Äthiopien kennen gelernt hatte: „Die Spenden sind in guten Händen.“

Anlässlich des Welt-Lepra-Tages am Sonntag, 29. Januar, bitte ich Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger in Deutschland: Unterstützen Sie die DAHW mit einer Spende, damit wir auch weiterhin Leprakranke rechtzeitig heilen können. Helfen Sie mit, dass möglichst vielen Menschen ein Schicksal als Behinderte und Ausgestoßene erspart bleibt!

DAHW-Spendenkonto 9696 bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg BLZ 790 500 00

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