Modellprojekt „Kommunale Familienberichterstattung“
27.01.2006 | Herten
Präsentation der ersten Ergebnisse des Familienberichtes 2005
Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels sind in einer Befragung der Ruhr-Universität Bochum Daten zur kommunalen Familienpolitik erhoben worden. Die ersten Ergebnisse stellt Prof. Dr. Strohmeier am Dienstag, 31. Januar, um 14.30 Uhr im Forum der Achtenbeckschule einem Fachpublikum vor.
Die kommunale Politik wird sich in den kommenden Jahren stärker auf Familien ausrichten müssen. Bisher fehlte eine tragfähige - insbesondere kleinräumige (stadtteil- oder wohnblockbezogene) Datenbasis - über die wirtschaftliche und soziale Situation der Familien.
Seit einigen Jahren untersucht das Zentrum für Interdisziplinäre Ruhrgebietsforschung (ZEFIR) der Ruhr-Universität Bochum unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Peter Strohmeier im Auftrag des NRW-Familienministeriums die Lebenslage und Zufriedenheit von Familien im Revier. 2005 bekamen jeweils über 1.000 Familienhaushalte in verschiedenen Städten des Ruhrgebietes einen Fragebogen von ihren Stadtverwaltungen zugesandt. Die Stadt Herten hat sich an diesem Modellprojekt beteiligt und eng mit ZEFIR zusammen gearbeitet.
Eine erste Datenerhebung und Familienbefragung in Herten durch das ZEFIR-Institut im Jahre 2003 hat bereits viele interessante Fakten und Erkenntnisse gebracht, die von Prof. Dr. Strohmeier im April 2004 der Öffentlichkeit in Herten vorgestellt worden sind.
Im Anschluss an die Präsentation sollen in Arbeitsgruppen die Ergebnisse diskutiert und Handlungsoptionen abgeleitet werden. Dabei ist es sehr wichtig, dass die vor Ort tätigen Akteure Ihre Erfahrungen und Sichtweisen einbringen. Die Veranstaltung wird vom Institut für Soziale Arbeit (ISA Münster) und vom ZEFIR-Institut moderiert.
Pressekontakt: Ralf Angrick, Fachbereich Schule und Jugend, Telefon: 02366/303629



