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Stadtmuseum Borken mit Besucherrekord

Mit 10.000 Gästen bestes Ergebnis seit 1988

Borken - 30. Januar 2006. Max Liebermann und Freiwillige Feuerwehr, lokale Verankerung und erweiterter Blick, Qualität und Diversität: Als kultureller Ort hat das Stadtmuseum Borken im Jahr 2005 die beste Bilanz seit 1988 erzielt. Im vergangenen Jahr kamen exakt 10.008 Besucherinnen und Besucher ins Haus, um sich über die Stadtgeschichte zu informieren, Sonderausstellungen zu sehen, an interessanten Begleitveranstaltungen und Geschichtsvorträgen teilzunehmen, anspruchsvolle Konzerte zu erleben oder Gastveranstaltungen zu besuchen. Das waren nochmals 2.700 mehr als in den beiden Vorjahren.

„2005 hatten wir zwei besondere Publikumsmagneten“, erläutert Museumsleiter Dr. Norbert Fasse. „Die in Kooperation mit der Feuerwehr Borken präsentierte Ausstellung `Jenseits von St. Florian´ zum 100-jährigen Bestehen der freiwilligen Wehr und die ambitionierte Max-Liebermann-Ausstellung fanden außerordentliche Resonanz – erstere bei Kindergärten und Schulen, letztere bei auswärtigen Besuchern.“ So hat Monika Böing, Projektleiterin der Liebermann-Ausstellung, Museumsgäste aus Hamburg und Göttingen, aus Osnabrück und Münster und aus nahezu allen Ruhrgebietsstädten registriert. Hinzu kamen die hochrangige Frühjahrsausstellung „Linolschnitt heute“ zur Deutsch-niederländischen Grafikbörse, die gut besuchte Ausstellung des Heimatvereins zu Leben und Werk der Borkener Malerin Julia Schily-Koppers, die Werkschau der Westfälischen Künstlergruppe Kim sowie die vielbeachteten Präsentationen des Kunstvereins Borken – artline und mehr e.V. mit Werken des Düsseldorfer Grafikers Werner Reuber und des Zeichners Piotr Sonnewend, die noch bis Mitte Februar läuft.

Die Netzwerk-Kooperation mit dem Heimatverein Borken, mit der Initiative Kleinkunst, dem Kunstverein Borken, der Volkshochschule, der Musikschule und anderen zahlt sich offenbar ebenso aus wie der Ausbau der vier Publikumssparten stadtgeschichtliche Dauerausstellung, Sonderausstellungen, regionalgeschichtliche Vortragsreihe und „Musik + Kleinkunst live“. Gastveranstaltungen und öffentliche Ausstellungsführungen eingerechnet, haben im Stadtmuseum im vergangenen Jahr 55 Veranstaltungen stattgefunden.

„In Borken selbst, aber auch im näheren und weiteren Umfeld haben wir ein sehr interessiertes Publikum gewonnen“, glauben Monika Böing und Dr. Norbert Fasse. Beide sind überzeugt, dass Qualität einen wesentlichen Schlüssel darstellt. Dies zeigt nicht nur der gute Besuch von Ausstellungseröffnungen und Rahmenprogrammen. Auch die unter maßgeblicher Beteiligung der Initiative Kleinkunst organisierten Konzerte aus den Sparten Jazz, Blues, Soul und Weltmusik sind seit langem ein Publikumsrenner. Einen wesentlichen Beitrag leisten zudem die ehrenamtlichen, weitgehend vom Heimatverein Borken gestellten und von ihm betreuten Aufsichtspersonen, die zuverlässig und besucherfreundlich den Tagesbetrieb gewährleisten.

Zufriedenheit rundum stellt sich bei den Museumsverantwortlichen indes nicht ein. Jenseits der publikumswirksamen Tätigkeiten muss auch die unverzichtbare Grundlagenarbeit geleistet werden. Dazu zählen neben der Ergänzung und Nachinventarisierung der Sammlung vor allem die Ausstellungseinrichtung im Nebenflügel des Dachgeschosses und das neue, moderne Konzept für die stadtgeschichtliche Dauerausstellung, das im laufenden Jahr fertiggestellt werden soll.

Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de

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Kunstpägagogin Christa Schalk mit Schülerinnen



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Rezitator Christian Ewald, Berlin



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